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Full text of "Hebräische Gesänge, Op.4"

Carl LoewesWerke 

Gesamteusgabe dep 

BALLADEN, 

LEGENDEN,LIEDER und GESANCE 

fiir eine Singsfimme 

im Auftpage der LoeweschcnFamilie tiepausgegekn 



von 



D5MAX RUNZE 

BAND XV 

Lyrische Fantasien.AIlegorien. 
Mymnen und Gesange. 

Hcbraische Gesange. 



-*•♦- 



-*♦- 




Verlag von BREITKOPF&HARTELinLcipzig 

Brusscl •London- Newark- 



V. A. 1615 




Vorwort zu Band XV 



Man konnte von Loewe sagen, er sci der grossc Systcmatiker dcr Gcsangsmusik. 
Sein bcsondcrcs llauptvcrdicnst ist u. a. dies, dass er ein schopferischcr Mcistcr in Er- 
finduug ncucr musikalischcr Formcn ist. So hat cr in mannigfachstcn Abstufimgen 
das ganze rciche Gebict der Gcsangcsmusik bedacht, — von der umfassendsten Ballade 
und ausgesponnensten Legcnde bis zuni kunstloscn Volks- und Kinderlicdchcn, dem 
anspruchlosestcn Singsang. Es ist erklarlich mid natiirlich, dass dcr eigcntliche Hegriff 
des musikalischcn Gesangcs (im Vcrhaltnis zum Liede, zur Ode, zur Hymnc, Dithy- 
rambc, Rhapsodie, Ballade) bci Loewc in ganz besondcrer VVeise zu scinem Rechtc 
gclangt Dcrsclbe bildct bci ihm den (Jbcrgang von dcr Balladcnform zum Liede; 
im spcziellcn verwirklicht er die Abstufung von dcr Legenclc zum geistlichen Liede. von 
der Ballade zum Kunstliedc. In diescr Bewcgungslinie bctrachtct, unterschcidet sich der 
Loeweschc > Gcsang* von dem sonst in dcr Musiklittcratur heimisehen Gcsangc an sich. 
Bci den andercn Mcistcrn wachst dcr Gcsang als solchcr aus dem Liede heraus; bci 
Loewe verengt sich die Balladcnform in Hirer Annahcrung an das Lied zum »Gcsange«. 
Natiirlich hat dicse Ablcitung vor allcm von dem Prinzip des Locvvcschcn Gcsangs- 
begriffes zu geltcn; dass ihm hin und wieder ein Gcsang aus umgekchrter Richtung — 
von dem Liede zur Ballade — crbliiht ist, soil nicht gclcugnct werden. 

Bevor wir nun von dcr Ballade zum eigentlichen Gesangc wcitcraischrciten hahen, 
warm noch zwei Loewc cigcntiimlichc musikalischc Formcn zu bcriicksichtigen, die den 
naturgemassen Ubergang wiedcrum von dcr Ballade zur ausgepragten Gcsangcsform 
bilden: die lyrischc Fantastic und die Allegoric. 

Die crstcrc kniipft unmittelbar an die Ballade an; man konnte den *Meinen Haus- 
halt ein Miirchcn in Balladcnform ncniicn, alinlich anch die -ZngvugeL; ja crsteres Werk 
konnte man sogar als cine Art von Gcistcrballade hclrachtcn, in der — nach Ph. Spitta 
— ein nicdliclicr Elfc sich cine Beschreibung seines Ilaushaltcs gicbt; und spriihen uns 
nicht audi die » Fcucrsgedankcn « wie Flammcngcistcr an? 1 licrin bestcht ein gemem- 
samcr balladischcr Zug dieser beiden Typen der »Iyrischcn Fantasies und dcr Allegoric*; 
audi die musikalischc Fantasickraft, die bciden inncwohnt, spinnt sich den Faden fiir 
die Fonnschafumg ganz balladcnmassig aus. Und doch blcibt erstercs ein lyrisches 
Stuck, wahrend man das let/tcrc wohl cine Fnn taste, dann abcr cine -drainatischc*, zu 
nennen Anlass hatte. Dcr sinnendc, mitempfindende Gcist des Komponisten ist cs, dcr 
den Klfcn im Ilauslialt bcschlcicht, seine Sclbstbcschaulichkcit, scin Treibcn beobachtct, 
dcr aus der Vogelpcrspektive dem Zuge dcr Vogcl zusicht und ihr Gezwitscher und 
Gcflustcr mit anhort, — dcr die Gottin in ihrcm Putzzimmcr, von dem Tauscndcrlei 
van Dingelchcn umgeben, bewundert, wie sic mit ordnender Hand alles in den Dienst 
ihrcr cigenen Vcrschoncrung zwingt, bis sic sclbst in Schonhek vollendet dastcht! Es 
ssind, wie gesagt, richtigc lyrische Fantasicn! Fiir die » Fcucrsgedankcn* abcr und »dic 
vicr Tropfen* bildet das allcgorische Element den cigentiimlichcn Grundzug. Indeni 
hicr dcrFcucrfunkcn, dort dcr Wasscrtropfcn den Vergleichsgcgcnstand mit dem Mcnschen- 
dascin abgiebt, werden Funkcn wie Tropfen zuglcich pcrsonlich gedacht, zu Personal 



IV 



erhobcn. Also das Wcscn des * Allcgorischen* bringt es mit sich, dass mit dcm an 
sich lyrischen Erguss dramatische Gcstaltcn vcrwobcn sind, die nun, musikaliscb bc- 
trachtet, auch die Erfindung und Entwicklung dcr Motive bedingen. Somit sind cben 
audi Locwes Allcgorien als cine besonderc musikalischc Korrn zu bctrachtcn. 

Dor Zeitabschnitt, in welchcn die Kompositionen diescr vcrwandtcn Mnsikgattungen dcr 
» lyrischen Eantasie* und »AUegorie« fallen, ist als von 1836 — 39 reichend zu bestimnicn und 
umfosst hauptsachlich die Opus-Nunimcrn 70 — 74. Die >Ecuersgedanken« eroflhen also 
diese Reihe. Wir wisscn aus dcm Leben des Ubersctzers dcr Mickicwicz'schcn Balladcn 
von Blankcnscc, dass dies Wcrk schon 1836 von Locwc komponicrt war; moglicher- 
weise hatte von Hlankcnscc den Text des in Russia ml lebenden Dichters Locwc iibcr- 
mittelt. Den »Gesang« als solchcn hattc dcr IMcistcr ficilich schon friiher bchandclt, 
Mitte der zwaiuigcr Jahrc treffen wir einen solchcn Zeitabschnitt in dcr Gcschichtc seines 
Schaffcns an, den man die crstc spezifische »Gcsanges«-Pcriodc Locwes zu nenncn gencigt 
scin konntc. 

Es sind »dic hebraischen Gesangc*. Sic entstanden zur sclbcn Zeit wie die viclen 
frommen Kinder- und Volksgesangc, gcistlichcn Gcsangc und gcistlichcn Volkslieder. 
Aber sic atmen ebenfalls vorwicgend religiose Stimmungen und sind somit auf einen 
cngcren Krcis des >Gesanges« beschriinkt. Es ging Loewe bci dcr Arbeit an dcm 'Gc- 
sangc* als soichem, wie auf dcm Gcbict dcr Ballade, dcr Lcgende, des Oratoriums. 
Er wcitct scin Konncn fiir das Grosse und Gan/.c, indem cr seine Kraft geniach an 
Einzclgcbicten crprobt und iibt. 

Die »Hcbraischcn Gcsangc*, die die zweite ITalftc des vorlicgcndcn Bandes fiillen, 
biklen somit einc fruhe abcr bemcrkensw crte Voriibung zu den lyrischen und allcgorischen 
Eantasien. Hesonders wichtig ist dabci, dass schon bci ihnen cine grosserc Mannigfaltig- 
kcit des Stimniungsgchaltes hcrvortritt, dcr nicht ohnc Einfluss auf die Mannigfaltigkcit 
der Form gehlieben ist Dramatische Monologc wechscln mit Choralgesangen, Licdei 
mit Dithyrambcn, Psahnodicrcnde Gcsangc mit Balladcn, Gesichtc mit Schlachtgesangcn, 
mit elegischen Klangen. Selbst die Neigung zum Allegorisicrcn findct sich in ihnen 
vor, wie >Die Sonne der Schl.ifloscn* zcigt. 

Dcr Bchandlung gerade des Allcgorischen ist Locwc in dcr Kolge mehrf.ich naher 
getreten, mit besondercr Vorliebc in dcr Zcit cben dcr zweitcn spczifischcn »Gcsanges«- 
Epochc, also dcr I lauptsachc nacli in dcr Entstchungszeit derjenigen Wcrkc, welche 
die crstc Hklftc uusercs Bnndcs fiillen, und somit besonders dcr Allcgorien und lyrischen 
Phantmsicn. Schon in den polnischcn Balladcn > Die Schlussclbhune* und »VVilia> bictet 
uns Locwc im Grundc genommen Allcgorien d.ir (komponicrt 1835). Die »Eabcllicdcr« l 
z. B. »Kukuk«, »Wer ist B»r?« (1837), sind cbenso allcgorisch gehalr.cn, wie sie als 
cine Art lyrischer Fantasie zu bctrachtcn sind. Als lyrische Eantasien in Balladenforni 
k.mn man sodium das Op. t>H bczeichnen, z. B. das *Schwalbcniiuirchcn«, >Dcr Blumcn 
Raehc« (komponicrt i8j<j), und auch in dcm »Vergcsscncn Lied (Op. 65, 1837) tritt 
das Allcgorische dcutlich hcrvor. Auch den dersclbcn Zeit cntstammenden (icrsten- 
bergkschen Geskngcn vcrblcibt tcilwcisc dcr Charaktcr des Allcgorischen, wie der 
»Komct , »IIerzen und Augcn* bezcugen. 

Ebenso gehbrcn die beiden spczifischcn »Gcsangc« Op. 63 Die Schnccflockc* und 
Dcr Lapplandcr*, in deiien das Allegorischc nicht zu verkennen ist, genau dersclbcn Zeit 
an; demselben Gcsangstypus aber die etwas spater koinponicrten tMciischenlosc* (1844), 
*Am Klostcrbrunncn*, »\VoIkenbikN (1840 odcr 47), sowie das nicht lange nachher, vicl- 
lcicht schon zur selbcn Zeit entstandene Opus 123 mit der »Uhr« und >Sangcrs Gcbct*. 
Easst man die Ictztgcnannten Nummcrn zusammen und ervvagt dabci, dass zur 
selbcn Zeit odor doch anfangs dersclbcn jene Gcsangc im grosscn Stil wie »Mahomcts 



Gcsangc, >Alpins Klage* cntstandcn sind, so konntc man dicsc Zeit als die dcr drittca 
Gcsaagespcriodc Locwes bczeichncn. 

AIlcs in allcm genommen sind diesc drei Gcsangcs-Pcrioden Loewes wolil als 
Ubcrgangsstadicn zu betrachtcn zum Zweck reichcrer Entfaltung seines Konncns und 
seiner Kunst zur Bchandlung dcr jcwciligcn Halladenvorwiirfe. 

Wic kam ihm das Eigcntiimlichc der Allcgorik (wic dcr lyrisehen Fantastik) zu 
stattcn in den historischen Ballnden (»Dic Lciche von St. Just«, »die Rcigcrbaize«) und 
die lyrische Fantastik z. B. im »Odin< »Mohrcnfiirsten« ! Audi fur die musikalische 
Formcrwciterung wurden lyrische Fantasien mitbestimmend; die Form der mchr ausscrcn 
Ancinandcrreihung von Motiven, — die aber durch den Gang dcr Handlung bedingt ist 
und dem asthetischen Grundsatz dcr Einhcitlichkcit kcincnfalls Abbruch tut — , wic wir 
solche z. B. bcim »Wiegcnfcst zu Gent* antreffen, schcint uns auf die in dcr lyrisehen 
Fantasie des »kleincn Ilaushalt« zuriickgefiihrt vvcrden zu konncn. 



Notizcn zu den »Lyrischcn Fantasien*. 

Nr. I. Kleiner Haushalt. Vorlagen: i) Die Original-Ausgabe im Vcrlage von 
C. Cranz. (»Kleiner Haushalt Lyrische Fhautasie von Fr. Riickert fur einc Singstininie 
mit Bcgleitung des Piano-Forte von Dr. C. Locwe. Up. 71. Nr. 1 dcr lyrisehen Phantasicn. 
Pr. 12 Ggr. Breslau, bci Carl Cranz. Eingetragcn in das Vcrcins-Archiv. Nr. 183*. Der 
Titcl ist mit reichem Bildwerk umrahmt, »entw. und lith. von F. G. Nordmann. Druck 
des lith. Institute von VV. Santer*. Zwei zum Teil in Arabesken sich vcrliercnde Bauni- 
stammc streben zu beiden Seiten des Titcls empor; Wurzclwcrk und Zwciggcflcclit geht 
von ihncn in mannigfachen Verschlingungcn aus, im ganzen acht Feldcr fiir bildlichc 
D.irstcllungcn umrahmend, unter dencn grosser die vicr mittlcren oben und untcn, 
rechts und links. Im Hauptfelde oben das »klcinc llaus*, rcchts Spccht, links Sclmalbe, 
vom Nest auffliegend, beidc die Zeichcn ihres Handuerks zur Seitc; aus dem Hans 
cniporwachscnd und dasselbe uberschattend der Schwamm. Rechts im grossen Feld 
offnen sich uns die Gemachcr; doch haben wir zuiiachst noch der VVerkstatt des 
Schmetterlings (links untcn) und dem YVasserjiingferchcn unscrcn Blick zuzuwenden, 
welches letzterc als VVasscrspendcrin inmitten eines Bosketts, an cinen Palmbaum ge- 
lehnt, auf dem obercn wic untercn Bilde zu schaucn ist, freilich festgebannt und 
nicht flink« wic in Dichtung und Musik. Die Bicnc senkt Siren Saugrusscl in den 
Tulpenkelch zur Scite rechts des grossercn Feldes links. Nun den Blick cinen Augen- 
blick mriick zur Mitte rechts, wir sehen den Tisch gcdcckt mit all dem bcschriebcncn 
Zubehor. Das mittlerc Feld unten zeigt uns im Hintcrgrund wicdeium das llaus von 
ausscn, vom den Storch als Kinderwarter, daneben das Feld rechts untcn den Mauhwuf 
mit seinen Gartcngcratschaftcn, wahrend das Mauslcin mit dem Schliissel auf dem unleren 
Geranke des obercn ILiuptfeldes sitzt. Noch einmal zuruck zum inncrcn Haushalt rcchts: 
nach einandcr schauen wir das Heimchen, Tauscndschonchen zwischen den RosenbLitt- 
chen, Kaiscrkronchcn und Vcrgissmcinnicht, zu Fuss und Ilaupt. fiir Aug und Ohr 
sorgen Gliihwurm und Wachtcl (possierlich thronend auf der Spitzc von Kaiserkronchcns 
Szcpter). Die Schlusszcne mit dem sclumen Wagcn, den vier Ikupferdchen Ziehen, nebst 
Apfelbliiten zur Scite, vcranschaulicht uns das Ilauptbild links: Schiitzchen fallt von dem 
Wagen herab in das Blumcngrab, in dem unter Tauscndschonchen, Rosen und Vcr- 
gissmeinnicht scin Schatz schon ruht, zu Haupten tin wcisses Kreuz. 

2) Neue Ausgabc bei E. Scheffler, mit sonst genau dcmsclben Titelblatt; der Stich 
neu, aber primitiver und ungenau (z. B. vor Takt 12, rcchte Hand fehlt das *), dcr 
Text: Kursivschrift. 



VI 



3) »Dcr klcinc Haushalt, Phantasie fiir Pianoforte allciti mit Hinweglassung dor Wortc 
nach Riickcrts Gedicht. A us dem Op. 71 voin Komponistcn I Iandschrift des Kom- 
ponistcn, im Bcsitzc dcr IJintcrblicbcnen, des Pastor Kupke in Pascwalk. Frau Pa>tor 
Kupkc, gcb. Zellc, hatte mir seiner Zcit die genaue Abschrift besorgt. Aus diescr Vor- 
lagc ist cine Anzalil Tempo- und Vortrags-Zcichcn cntlehnt. 

Dcr Text ist von Friedrich Riickert (1788 — 1866) in den Jahren 1810 — 13 g c_ 
dichtct; vcrglcichc seine Gcsammeltcn Gedichtc 1843 2, 115 = Poetische Wcrke 1868 3, 30. 
Abweichungen: S. 2, 2 dcr soil mem Freund scin — 3, 2 Schrankc und. 
Zur Musik: S. 2, T. 1 und 2 1. Hand in Vorlage 3 iiber den crsten 6 Achteln 
Punktc. 

S. 2, T. 2, iiber dem zweiten // und T. 3 iibcr dem a in Vorlagc 3 
S. 2, Accol. 2, T. 5, Begleitung. In Vorlagc 3 *stacc.*\ von uns iibcrnonmien; 
desgleichen Accol. 3, T. 3. 

S. 3, T. 1 — 8, 1. Hand iiber jedem Achtel in alien 3 Vorlagen einen Punkt; fiir 
die r. Hand folgen wir dcr Vorlagc 2 7 die bei T. 1 — 4 je iiber dem crsten und vierten 
Achtel, bei T. 5 — 8 iibcr jc dem drittcn und vierten Achtel Punktc aufweist. 
S. 3, Accol. 2, T. 2, Begleitung -» piano* nach Vorlagc 3 aufgcnonimcn. 
S. 3, Accol. 2, T. 2 bis Accol. 3, T. 4 r. Hand. Ilier ergicbt die genaue Ver- 
gleichung dcr drci Vorlagen, dass in den vier erstcn diescr Taktc jc das crstc, dritte 
und viertc Achtel, in dem fiinftcn bis achtcn Taktc nur die bciden lctztcn Achtel mit 
Punklcn zu verschen sind. 

S. 4, T. 1. Vorlagc 3 hat hicr //. 

S. 4, T. 1 und 2, 1. Hand. Wir sct/xn nach Vorlagc 2 die Punktc audi iibcr die 
vier Achtel dcr I. Hand. Audi cntspricht solchcs hicr dem Prin/ip dcr Vierzahl bei 
Luewe, d. h. viermal cine Figur oder cine Gcbrauchanwcndung zu wiederholcn. 
S. 4, Accol. 3, T. 1, Text. Vorlagc 2 hat hier »Taiiiiciiiiapfcheii 
S. \, Accol. 3. Vorlage 3 hat r. Hand vor jedeni dcr Taktc ^ als Vorschlag. 
S. j;, Accol. 4, T. 1 Begleitung. Vorlage 3, »/iww, — T. 3, Vorlage 3 »insc. 
S. 4, Accol. 4. Vor dem Achtel // des erstcn, drittcn, fiinftcn Taktes r. Hand Vor- 
schlag aus Vorlage 3 aufgenommen. 

S. 4, Accol. 5, T. ^ und 5, r. Hand. Drci 1 aus Vorlage 3 hcriibergenomnien. 
S. 5, T. 4, r. Hand. Vorschlag vor dem cis aus Vorlage 3. 

S. 5, Accol. 4, T. 2 und 3, 1. Hand. Die crste Achtelnote beide Male ausdriicklich 
gckcnn/.cichnet (gegeniiber Vorlagc 1 und 2 , 

S. 5, Accol. 5, T. 1, Begleitung -*stacc* aus Vorlagc 3. 
S. 6, Accol. 2, T. 1, Bcgleituug state, aus Vorlage 3. 



S. 7, Accol. 3, 



aus Vorlage 3 »//'// allegro* 



S. 7, Accol. [j T. i, Singstimmc. iiber dem Viertel jh nach Vorlage 3 oil 

S. 7, Accol. 5, T. 1 und 2, r. Hand. Ubcr zweiten d, a iiiid^- ein - nach Vorlage 3. 

S. 8, T. 1 crcsc. in gedehnter Form nach Vorlagc 3 ausgedruckt. 

S. 8, T. 2, Begleitung. Von dem sicbentcn Achtel an litard. nach Vorlagc 3. 

S. 8, T. 2, r. und 1. Hand. Vorm zchntcn Achtel in Vorlage 3 Arpcggicn-Linien; 
von uns nicht aufgenommen, urn die Wirkung dcrsclben in T. \ nicht vorwegzunehinen. 

S. 8, Accol. 3, T. 1 Begleitung r. und I. Hand, erstcs Achtel * nach Vorlage 3; 
desgleichen Accol. 4, erster Akkord. 

S. 9, T. 1, r. Hand. Hicr fehlen in Vorlage 1 iiber den Viertcln die Punktc; nach 
Vorlage 2 und 3 crgiinzt. 

S. tjj Accol. 3, T. 1. »Dok* tranquility nach V ullage 3. 



VII 



S. 9, 1. T. Nach Vorlage 3 *Mcdcsimo h — \ tempo ^«; zuglcich die fur dicscn 
Takt richtige Angabc ,} s in [ ] hinzugefugt. 

S. 10, T. 1, Bcgleitung. Aus Vorlage 3 herubergenommen ^staccato* und darauf 
folgend -*svmfrc piano 

S. 10, Accol. 3, T. 3, Bcgleitung aus Vorlage 3: sunfre piano 

S. 10, Accol. 5, T. 2, Bcgleitung nach Vorlage 3 sfZ^=~. 

S. 10, drittlct/tcr T. In Vorlage 3 schon hicr pp. 

S. 11, Accol. 4, T. i, 1:. Hand. Die Bahnschc Ausgabe (ebon falls mit Original- 
Titel, jedoch olinc des Zeichncrs und dcr lithographisclien Anstaltj hat hicr merkwiirdigcr- 
wcise nur die heiden hohen a\ ihr schcincn gcfolgt zu sein die altcren Petersschcn so- 
wie die ncueste Litolffschc Ausgabe. 

Folgcndc klcine Begcbcnheit aus Loewes Lcbcn sei hicr noch erwahnt: Loewes 
Gattin bedauerte cinst, dass sic kcine Equipage liatte, wic in ihren Kindcrjahrcn, wo 
sic mit ihrcm Vater auf die Jagd gefahren. rKi!« sagtc Loewe, wcr fahrt wohl elc- 
ganter wic l)u mit meiuer Equipage im Klcinen llauslultl* Freilich hiiltc ihr damals 
die rcizendc Phanrasie keiner nachzusingen vermocht. 

Nr. 2. Die Gdttin im Putzzimmer. Vorlage: Die Originnl-Ausgabe im Vcrlage 
von G. Rotter (»Zwci lyrische Phantasien, Nr. 1. Die Gotlin im Put/zimmer, von Fr. 
Riickcrt. Nr. 2. Die Zugvogcl, aus dem Schwedischen des Tcgncr, komponiert fiir cine 
Singstimme mit Hcglcitung des Pianoforte von Carl Loewe Nr. 1 10 Ngr. Nr. 2 12^2 Ngr. 
Dresden Gustav Rotter 3. 4.c). 

Der Text ist von Friedrich Riickert in den Jahren 1810—13 gcdichtet; vcrglcichc 
seine Gesammelten Gedichtc 1837 3, 141 = 1843 2, 113 = Poctische Werke 1808 
2, 104. — Die ungcwohnlichc Genitiv-Bildung >llimmlischcs Lichts* findet sich audi 
bcim Dichter und ist sichcr so beabsichtigt. 

Abweicluingcn: S. 19, 1 und 3 Kins buntes. Das in den Vorlagcn zwischen 
l)ciden VVorten stehende Koinina beruht wolil auf eiiiem Drnckfdiler und ist nach dem 
Text des Dichters getilgt. 

Zur Musik: S. 16 lasscn wir urn der einfacheren Darstellung willen die /Ir-dur- 
Vor/cichnung schon fiinf Taktc friiher cintretcn als in dcr Vorlage. 

S. 18, Accol. 5, T. 3. A timpo sachgemass hinzugefiigt. 

Die Abfassuno- des Werkcs f.illt zwcifcllns in dieselbe Zcit wic die des in den 
altercn Riickcrt-Ausgaben gleich darauf folgcndcn 1 Klcinen I Iaushalt . Dass sich die 
llerausgabe desselbcn urn mehrere Jahre verzogerte, diirftc an dcr Ncuheit des musi- 
kalischcn Bcgriffes der • lyrischcn Fanta*ic« gelegcn haben. Dcr Ausdruck selbst, auch 
in Betug auf die Dichtungsart, st.unmt von Loewe her. Bczcichnend ist auch, dass 
Loewe dicse wie die folgende Nummcr in eiiiem ihm bishcr fremden Vcrlage crschcinen Mess. 

Nr. 3. Die Zugvdgel. Vorlagcn: 1) Die Original-Ausgabe im Vcrlage von 
Gustav Rotter, Dresden (Titel derselbc wie bei Nr. 2). 

2) Loewes sehr ausfiihrliche Skfezc, im Studienheft A, S. 21b, 22^ 22b, mit nur 
wenigem Text. 

Der Text ist aus dem Schwedischen des Fsaias Tegner (1761 — 1846) ubersetzt 
von Johann Carl Schiitt, dcr zu Wick bci Grcifswald geborcn, am 9. Miirz 1839 als 
Stcucrinspcktor zu Stettin starb, nachdem cr friiher Offizicr in schwedischen und prcussi- 
schen Dicnstcn gewesen war. Seine Verdeutschung von acht Liedern Tegners erschien 
zucrst 1832 in Gottlieb Mohnikcs Sammlung ,Skandinavischcs', dann in Mohnikes Uber- 
tctzung von Tcgncrs ,Samtlichcn Gedichtcn' 1840 2 7 54. 

Abwcichungcn: S. 23, 3 unscr Bett' (Druckfehler: S. 21, 4 das Komma nach Huh' — 
25, 1 YVindwales — 25, 3 schon, [;). Zur Erklaxung von 25, 1 sei noch auf das Lied von 



VIII 

VVafthruclnir in tier Fdda (Ubersctzt von II. Gcring 1893 S. 23] vcrwiesen: „\Vindswal 
(der Windkalte) hcisst des Winters Vater, den Sommcr hat Swasiad (dcr Milde) gczeugt". 

Zur Musik: Der urspriinglichc Kntwurf weist nur geringe Abwcichung von der 
spateren Vorlage 1 auf. 

S. 20, T. 1. Die Lcitmclodic in dcm Vorspiel r. Hand hatte in Vorlage 2 urspriinglich 
des //[statt wie jctzt des des des) vorgcschen; nacbmals von Locwcs Hand verbesscrt. 

S. 25, letzter T. Singstimme war nach Vorlage 2 urspriinglich andcrs gedacht, nanilich: 

: gfaj — hz£ gqp i&i^jg; sodann tilgtc der Komponist die crste 

[LHn derl 

Note und den Taktstrich; spiitcr hat cr die Stelle untcr richtiger Innehaltnng dcs 12 /fc* 
Taktes in die Form der Vorlage 1 gebracht. 

Die Entstchung dieser Komposition ist zuruckzufiihren auf eine Improvisation, wclchc 
Locwc in eineni Konzerte zu Stralsund zum Hcstcn gab. 

Nr. 4. Bienenweben. Vorlagcn: 1) Locwcs Ilandschrift auf der Koniglichen 
Jiibliotlick zu Berlin. 2) Skizzen von Locwcs Hand ini Besitz des I Icrausgcbcrs. 

Dcr Text ist von Ludwig Giesebrecht (1792 — 1873) gcdichtet (Gedichte 1867 2, 
371) und gchort zu dcm Oratorium »Dcr Segen von Assisi«. 



fe£ 



W^=i 



Notizcn zu den Allcgoricn. 

Nr. 5. Feuersgedanken. Vorlagcn: 1) Dcr ausfiihrliche Entwurf von Locwcs 
Hand im Studienhcft A, S. 17, b — 19. 

2) Die Original- Ausgabe im Vcrlagc von W. Paul, Dresden ( Feuersgedanken. 
Allegoric von Trinius. Op. 70 [ausscrdem stelit darunter Op. 0,4 vcrmcrkt] fiir Gcsaug 
und Piano compoirirl von Dr. Carl Locwc. Dresden bci Willielm Paul. Op. 70 IV. 
1 7 1 A ^S r ' 3 1-5- 346. 347*)- Spiitcr ubergegangen in den Vcrlag von Bernh. Fricdcl, 
Dresden; sodann in den von Gustav Ileinzc, Leipzig, jetzt bci Peters. 

Zum Text. Dersclbc ist gcdichtet von dcm aus Thuringen stammenden Pctcrs- 
burger Botaniker, Arzt und Dichtcr Karl Bcrnhard Trinius (1778 — 1H44); vcrgleichc 
seine Gedichte 1848 S. 43. 

Abweichungcn: S. 32. Ubcrschrift: >Fcuers Gcdanken*. Beim Komponistcn als 
ein Wort; so in Vorlage 2 und in Locwcs handschriftlichem Vcrzeichnis. Man konnte 
vcrsucht sein anzunchmen, dass die Pcrsonifizicrung dcs Feuers, wie der Dichtcr sie 
bietct, audi deni Komponistcn bci seiner Vorliebe individuell zu gcstaltcn und Personal 
dr.imatisch zu beleben, besonders /ugcsagt hatte; indes naheit sich dicse Allegoric doch 
mcrklich schon den lyrischen Fantasicn an and bildct einc Vorarbcit zu dcnselbcn. 
Dabei ist nicht zu vcrkennen, dass von ciner cigcntlichen Lyrik hicrbei nichl die Rede 
sein kaim, viclmehr sind die » Feuersgedanken* vom Komponistcn auch ihrerseits per- 
sonifizicrt aufgefasst; Locwc gestattet sich liicr cine kleinc phi Iosophischc »ErTulguratioii«, 
cine philosophische Fantasicausst rah lung, — man konnte cs, nach Ilcgel gercdet, bc- 
zcichncn als >Die Selbstcntfachung und -entwicklung der Fcuersgedanken im abstraktcn 
Elemcntc ihrcs Dcnkcns«. 

Es will uns bediinken, als hatte Karl Rosenkranz dicse Locwcschc Komposition 
im Augc gehabt, wo cr im Riickblick auf semen gcistigen Entwickelungsgang schreibt 
(Von Magdeburg bis Konigsbcrg, Berlin L. Ilcimann 1870, S. 188, in wclchcm VVerk 
er Locwe gclegcntlich auch namentlich anfiihrt): »Wie wenn in dem VVinkel cincs Ge- 
bfiudes ein unbeachtctcr luinkc geziindct hat und sich nun die verzehrende Glut zuerst 
heimlich durch die Balkcn schlcichr, bis sic plotzlich in hclle Flammcn ausbricht; so 



TX 

war der Kunke dcr dialcktischcn Mcthodc und dcr Begriff des Gcistcs still und unbcwacht 
in mcine Seelc gefallen und glimmtc im Verborgcnen rastlos nagend writer*. S. 33, 2 
halt! — 33, 5 zusammenhcilt ; (von uns als cin Wort aufgenommen) — 33, 5 so, in 
(das Komma ebenfalls von uns aufgcnommen) — 34, 1 cin schvvaches Gcfass mich halten; 



34, 3 und, — 34, 3 Gcwalten 34, 4 und 5 sich ruhig 



35, 



Furchtsam 



wandcrt 35, 2 um das Ilaus — 35, 2 laut ausrufend von Stundc — 35, 5 priift cr 
in Vorlage 2 Druckfchler — 36, 2 und 3 dcr Ewige — 36, 5 heitrer — 37, 2 von der 
spielendcn Gluth — 37, 3 Schliipft' ich zu dcr Fichte hincin, — 39, 5 Liifte des Him- 
mcls — 39, 5 zeigt mir [zcig Druckfchler] — 40, 2 iihcrwachse das — 40, 5 trautcr Ort, 
— 40, 5 bis 41, 2 »Zufall nimmer ruht, ist hicr und dort« vom Komponistcn hinzugefiigt. 

Zur Musik: S. 32. Die charaktcristischcn Oktavenspriinge dcr Singstinimc in Takt 
7, 11 und 15 waren urspriinglich nicht bcabsichtigt. Locwe hat an diesen Stcllen erst 
die tiefcre Oktavc geschrieben, abcr schon im Entwurf dafiir die hoherc Note cingesetzt. 

S. 32, Accol. 2, T. 4, I. Hand. Vor der crsten Note Vorschlag cis fo Vorlage 1. 

S. 32, Accol. 3, T. 1. Letztc Gesangnote im Entwurf d (statt /■). 

S. 32, Accol. 3, T. 2, 2. Viertcl, 1. Hand. Vorlage 1 zwei Achtcl // «, mit dcr 
Singstinimc gehend. 

S. 32, Accol. 4, T. 1 f. Entwurf: 



3=3 > jf - = J I *=^E 

was mein glii - hen- des Her/ mir 




S. 32, Accol. 4, T. 3, I. Hand. Dcr Punkt iiber dem crsten Vicrtcl fchlt in Vor- 
lage 2; von uns crganzt. 

S. 32, 1. T., 7. Gesangnote im Entwurf fists* 

S. 34, T. 3. Erstc Note r. I land in Vorlage 1 c (statt /"). 

S. 34, Accol. 1, T. 2. Zweitc Gesangnote im Entwurf // (statt d). 

S. 34, Accol. 5, T. 3 f. in Vorlage 1 : 



sorg 



los 



den Sclilnf 



•f 






S. 35, Accol. 2, T. 4. Drittc Gesangnote *c (statt hr) in Vorlage 1. 

S. 35, Accol. 2, T. 4, r. Hand, 3. Akkord j* vor /als iibcifliissig fortgclasscn. 

S. 35, Accol. 3, T. 1. Erste Gesangnote h (statt b) in Vorlage 1. 

S. 37, T. 2 fif. Urspriinglich im %-Takt entworfen. 

S. 37, Accol. 4, T. 2, r. Hand, sfp steht in der Vorlage 2 gctrennt: sf bei dcr 



X 




erstcn, / bci dcr drittcn Note dcr Gruppe. Wir setzcn sf/> zur crstcn Note wie in den 
folgendcn Taktcn. 

S. 37, beiden let/ten Takte. Die Vorschlage in dcr Singstimme fchlcn in Vorlage 
i noch. 

S. 39, Accol. 2, T. 3. Linke Hand hicr unci in den folgendcn Taktcn im Fjitwurf 



immcr: 



S. 39 untcn. Singstimme in Vorlage 1 auf -Blickcc n, auf spruhct* c. 
S. 41, Accol. 2. Zwischen T. 1 und 2 in Vorlage 1 noch ein Takt Bcglcitung, der 
gleich clem 3. Takte auf dcrselbcn Zcile ist. 

Nr. 6. Menschenlose. [Die vicr Tropfcn.] Vorlage: Die Original-AiLsg«ibc im Vcrlagc 
von J. P. Spehr, Braunschweig (Titclblatt wic beim »Gruss vom Meerc< und > Deutsche 
Barcarole* vgl. Band X). Dcr Text ruhrt her von Ludwig August Frankl (1810—181)3), 
(iesammcltc Boctischc VVerkc 1880 1, 15. 

Abwcichungen: S. 42, 3 Rcgcntropfen sanft: ich horte cinsam lauschend — Die. 
Bezcichnung »Die vicr Tropfcn* als zweiter Titcl ist in den Krcisen dcr cingevvcihten 
I oevvefrcunde vicl gebraiiclit. 

Zur Musik: S. 12, T. 1 und 2. Zur Tcmpobczcichnung hinzugefiigt: »[mo<Ierato]\* 
in dcr Krwagung, dass das Tempo, welches Loewc mit Aiuhmtinr audcutct, heutc 
mcist sclmeller geuommen zu werden pflegt, als es Loewes Kunstgefiihle entspr<»chcn 
haben uiirde. 

S. 42, Accol. 4, T. 2. Hinter dem dolct »[zuruckgehaltcii]« hinzugefiigt, gemiiss 
S. 43, Accol. 4. 

S. 44, Accol. 1, T. 3 linke Hand. Herniate und Vcrlangcrungspunktc bci tief c von 
uns erganzl. 

S. 15, Accol. 3, T. 2, Singstimme. Vorschlag in dcr Vorlage \f v Wir sctzen da- 
fiir '/« wic \ Takte fruher. 

S. 46, Accol. 2, T. 2. Vicr Bunktc in der linken Hand von uns hinzugefiigt. 

S. 47, beiden Ictztcn Takte 8 ; dcsgleichcn. 

Nr. 7. Am Klosterbrunnen. Vorlage: Die Original-Ausgabc im Verlage von 
Ch. Bachmann, Hannover. '»Am Klosterbrunnen, von J. N. Vogl. Wolkcnbild, von 
Lina Loeper. Zwci Liedcr fiir cine Singstimme mit Begleitung ilcs Pianoforte dcr Fran 
Una Locpcr gcb. Gothcnbeutcl koni])i>nicrt von Carl Locwc. Op. 1 icj. Nr. 1 IV. 8 Ggr. 
Nr. 2 Br. 6 Ggr. Hannover, in dcr llofmusikalien-Handlung von Ch. Bachmann. «) 

Dcr Text ist gedichtet von Johann Nepomuk Vogl (1802—1866) »Ncucstc 
Dichtungen , Bcsth 1843, S. 201 — 202. 

Abwcichungen: S. 41), 5 wie stilles Weinen — 50, 5 bczaubcrnd iiTs Becken. 
Zur Musik: S, 48, 1. T., Singstimme. Unter den vicr Scchzchntcln des drittcn 
Viertcls in dcr Vorlage noch ein zweiter, von uns fortgelassener Bogcn. 

S. 49, Accol. 4, T. 2, linke I land, I'bcr den drci lctzten Achtcln Bogcn crganzt. 
Nr. 8. Die Uhr. Vorlagcn: 1) Dcr handschriftliche Kntwurf im Skizzcnbuchc 
B, S. 15H und 16. 

2) Die Original-Ausgabc im Vcrlagc bci Schlesinger, Berlin. (>Drci Gesangc von 
Oscar v. Redwitz, Mohrickc und G. Seidl. 1. Stingers Gcbet. 2. Trommcl-Standchcn. 
3. Die Uhr, fiir eine Singstimme mit Piano Hcrrn Gchcimcn Rcgicrungsrat Dr. Franz 
Kuglcr hochachtungsvoll gewidmet von Carl Locwc, Op. 123, Br. 25 Sgr. Berlin, Ver- 
lag dcr Schlesinger'schen Buch- und Musikhandlung S. 4472 — 74 Die Original-Ausgabc 
I1.1t die drci Nummcrn in cincm Heft.) 



XI 



Zum Text: Dersclbc ist verfasst von dem Wiener Dichtcr Johann Gabriel Seidl 
(1804 — 1875), Schriften 2, 25 (1877); zucrst 1836 in seinen ,BifoIien* niit dem Titel: 
,Mcinc Uhr'. 

Abweichungen: S. 53, 3 sen 1 ich's an ihr — 54, 1 g'niigt — 54,4 in Sturm 
bci Vorlage 2 Druckfchler; Vorlage 1 hat wie der Dichtcr im — 56, 3 stiinde — 57, 1 
Und ach! der wohnt gar weit, wolint drausscn, jenseits der Erdc, wohnt dort. 

Zur Musik: Der Entuurf des Komponistcn bclchrt uns von Ncuem iibcr Loewes 
Haiishaltungskunst bcim Komponicrcn. Er beginnt den Gesang mit der zweiteii Acco- 
lade, tragt dann die zueite Strophe untcr die crste, bringt dann die bckannten Varia- 
tionen und koinmt zum Mittclsatz, der zunachst noch olinc Bcgleitung, auch in der 
Melodic noch niclit durchweg entwickelt ist; so blieb cr S. 55, Accol. 3, T. 4 bei 
folgcnder Phmse stehen: 

sie schlug an tier Wie-ge des Kin -des 

und wiedcrholtc dicsclbe Melodic Accol. 4 fur die Worte: »Wenn besserc Tage kommen*. 
Auch spatcrhin, S. 57, Accol. 1, T. 4 ff . setztc er die Worte: »wohl draussen, jenseits 
der Erde« unter die Worte (S. 56, Accol. 4): »kcin andrcr, der sie fugte*. und: »wohl 
dort in der EwigkeiN unter die Worte: -bringt die zerstorte zum Gchn«, die crste 
Accolade fiillt er dann mit dem Schluss des Ganzen: »Sieh, TIcrr etc.*. 

S. 55, T. 1 — 3. Dieses Zwischcnspiel fchlt im Entwurf. 

Loewe bot diese Komposition in cinem Schrcibcn vom 2. Nov. 1853 nebst mehreren 
anderen (die Trilogie vom »lctztcn Rittcr«, dem »Trommelstandchcn« und dem »Vcrbanntcn« 
[St. Helena]) der Wiener Firma Haslingcr an. Er fordcrte fiir »dic Uhr* 2 Fr. d'or. 
Untcr dem 26. Nov. 1853 schickte die Firma Iaut Buchhandlervermcrk auf der Riickseite 
des Briefcs die »Uhr« nebst den anderen Kompositioncn an den Verfasser »rctour«. 
Man denke! cin Ilonorar von 20 Mk. fiir cin Wcrk, das nachmals jiihrlich Tausende 
eingebracht, wurde damals von cinem Vcrleger, der Loewe unter dem 25. Oktobcr 1853 
selbst um Kompositioncn angegangen, nicht bcwilligt! Dass Loewe in scincm Angebot 
u. A. eines Licdcrhcftes die »Uhr« den anderen Liedcrn voranstcllte, da dieser Gesang 
doch spatcr als der dritte des Ilcftcs crschicn, diirftc cin Zcichcn dafiir sein, dass cr 
dcnsclbcn schon einige Zeit auf Lager, ja viellcicht schon einer anderen Verlagshandlung 
vergeblich angeboten hattc. Danach ist zu urteilcn. dass diese Komposition viellcicht 
schon 1 85 1, sichcr abcr 1852 entstand. Die Richtigkeit der Annahme des lctztcren Jahrcs 
wird einigermasscn bestatigt durch ein Datum, das sich auf der Kchrseite des Loewe- 
schen Entwurfes vcrmerkt befindet, namlich »am 10. Mai 1852*. 

Aus der Entstchungszcit dieser weltberiihmten Komposition sei folgende kleine 
Gcschichte aus Loewes Leben mitgeteilt. Loewe trug -Die Uhr« zu Stralsund in einer 
Gescllschaft bcim Baron von der Ostcn vor. Der altc Ilerr hatte einen armen Knaben 
in sein Hans aufgenommen, den er crziehen Hess. Man nanntc ihn Chausseestaub, weil 
er am Wege aufgefunden war. Er war bci Loewes Amvcsenheit dort etwa 5 Jahre alt und 
bewegte sich ungchindcrt in der Gesellschaft. So stand cr dicht am Instrument, als 
Loewe sang, und lauschte ihm gespannt jeden Ton ab. Der Eindruck des Vortrages 
der Uhr hintcrliess ticfe Stillc in der Gescllschaft, die ein schwercr Seufzer des kleinen 
Chausseestaub untcrbrach: »Solchc Uhr mochtc ich auch haben!* sagte cr und sah 
Loewe mit riihrendem Blicke an; sein Auge sprach aus, was er wohl ahntc, abcr noch 
nicht begreifen konnte. Ein 1 Icrr aus der Gescllschaft zog seine Uhr unci zeigte sic dem 
Kinde. »Nein, deine Uhr mochte ich haben« sagte er zu Loewe, 



XIJ 



Notizcn zu den Ilymnen und Gesangen. 

Nr. 9. Sangers Gebet. Vorlagen: 1) Der Entwurf 1111 Skizzcnbuchc B, S. 41, 
40 it und 40 umgekehrt; 23 Takte Mclodieskizzc mit harmonischcn Andeutungen in Blci 
und 29 Takte in ausfuhrlichercm Entwurfe, mit Tinte gcschriebcn. 

2) Die Original-Ausgabe im Vcrlagc dcr Schlesinger'schcn Buch- und Musikhand- 
lung, Berlin. (Titel wie bei Nr. 8,. 

Der Text ist entnommen aus Oskar von Redwitz 1 (1823 — 1891) Epos » Amaranth* 
1 85 1 (zuerst 1849; S. 284. 

Abwcichungen: S. 59, 3 in Vorlage 1, im zvvciten Entwurf, wie in Vorlage 2 
mich auf zu deinen Himmcln zieht — konntc viellcicht auf cincm Schreibfchlcr beruhen 
f Vorlage 1 im ersten Entwurf hat wie der Dichter mich auf in dcincn Ilimmel trug«); 
indes durfte die klarc Abandoning des »in« in »zu« zu der Annahme berechtigen, dass 
die Andcrung in Locwcs Absicht lag — 59, 4 im Friihlingslicht — 59, 10 die 5. Strophe 
»Und wiedcr nur ein einzig Wort* hat Loewe fortgelasscn, cbenso S. 61, 5 die »SchIuss- 
zeile: »Du Ilcrr des Klangs erhore mich*. 

Zur Musik: S. 59, T. 1; Accol. 5, T. 1; S. 6o, Accol. 4, T. 1. An alien drei 
Stcllcn nach dem ersten g der rcchtcn Hand nur cin Vcrlangcrungspunkt in Vorlage 2. 
Dcr Doppelpunkt, der selbstvcrstandlich ist, liisst sich aus Vorlage 1 nachweiscn. 

S. 59, Accol. 4, T. 3. Erster Akkord in Vorlage 1 /Tj-dur-Dreiklang, wohl nur 
Schreibversehcn. Vergleiche S. 58, lctztcr Takt, wo auch in Vorlage 1 A. 

Nr. 10. Zu dir, dem Weltenmeister. Vorlage: Loewes Handschrift, im Hcsitze 
der Loge zu den drei Zirkeln«in Stettin und von Ilerrn Paul Wendt, dem bekannten 
Dichter, giitigst ubcrmittclt. 

Zur Musik: Urspriinglich fiir vier Mannerstimmcn; von Ilerrn Fritz Schneider in 
die jetzigc Fassung gcbracht. 

Nr. 11. Spirito santo. Vorlagen: 1) Loewes Entwurf, im Besitze des Ilerrn 
Dr. Leop. Ilirschbcrg, Berlin, und von letztercm giitigst zur Verfiigung gcstellt. 

2) Die Original-Ausgabe im Verlagc von Wilhelm Miiller, (jetzt Schlcsingcr) Berlin. 
(•Spirito santo. Gcdicht von Frau Baronin Emily G . . . fiir eine Alt- odcr Bariton-Stimme 
in Musik gesctzt und seiner licben Schiilerin Frau Gchcimrathin Tee Schillow gewidmet 
von Dr. Carl Locwe. Op. 143. Pr. 10 Sgr. Berlin, Oranienstrasse 105A. Verlag von 
Wilhelm Miiller Lith. Anstalt von C. Roeder, Leipzig*). 

Zum Text: Dersclbc riihrt her von einer Frcundin dcr Loeweschen Familie, Ge- 
ncralin Freifrau Emilie von der Goltz (f 1893), und wurde dem Komponistcn hand- 
schriftlich ubermittelt. Diese Komposition stammt aus dem Anfang des Jahrcs 1864 und 
gilt als des Meisters letztc Arbeit. 

Zur Musik: S. 63, T. 2 und 4. Die ^== 3 — gehen in dcr Original-Ausgabe schon 
von ersten Vicrtel ab; wir setzen sic besser so, wie sie die spiitcrc Schlesingerschc Aus- 
gabe hat, d. h. vom zwciten Vicrtel ausgehend. 

S. 63, Accol. 5, T. 1 rechte I land. Zwcite Note im 2. Vicrtel in dcr Original-Aus- 
gabe falschlich gis, richtig jfts, wie S. 64, Accol. 3, T. 5 auch in dcr Original-Ausgabe. 

Vorlage 1 ist mit Tinte ausgefiihrt und mit Rotcl ergiinzt und verbesscrt. Auch 
den Text hat Loewe mannigfach verbessert, so hicss cs im ersten Entwurf »Blumen 
bluhen kbstlich schon*. »In dem Kclchc in dem wcissen*. »Eine Taube schwebt ent- 

| Himmelsklang" 
zuckt«. S. 64, 4. T. 4 steht in Vorlage 1 uber cinandcr geschrieben < hcilger Klang 

Iweicher Klang". 
S. 64, 4, T. 2: Gottesblumc«, worauf mit Rotel *Gottes-« durchgestrichen und »Him- 



XIII 



mels-« dariibergeschrieben ist. S. 65, 4, T. 1 : »schone Blume* stcht iibcr dem Worte 
»schone«, das nicht durchstrichcn ist, »holdc«. Man sieht, vvie Locwe gesucht mid ge- 
tastet hat, um erst den angemessenen VVortausdruck zu gevvinnen. In der Musik wcist 
der Entwurf bis auf einzclne Andcutungcn fiir die Begleitung und das kurze Nachspiel 
nur die Singstimmc auf, die hie und da von der spateren Fassung abweicht, z. B. im 
Anfang, der urspriinglich lautetc: 



fnJ^L:!sz 



In des 



3^:=i. 



^ ~ ^ 



^. 4 W = 

Sii - dens hei - ssen 



^m^m. 



Zo - nen Blu - men blii - lien 



wo abcr iibcr dem ersten Achtel e sich schon mit Rotel geschrieben der Buchstabe // zeigt. 
S, 65, letzter Takt und S. 66, T. 1 und 2 findct sich urspriinglich folgendcrmassen: 



% 



% 






&=. £: 



s 



3fe 



rj^z&i 



Spi 



to 



Ban - to weilt die Ruh 



Nr, 12. Die Schneeflocke. Vorlagen: 1) Locwcs Entwurf im Ski/zenbuchc A, S. 12. 

2) Die Original-Ausgabe im Vcrlage bci Schlesinger. (»Z\vci Gesiinge fiir cine 
Singstimme mit Begleitung des Fianoforte von C. Loewe. Op. 63. Pr. 2 / 3 Rthlr. Berlin 
bei Ad. Mt. Schlesinger, U. d. Linden Nr. 34. S. 2152. Lith. v. K. Volkclmann*. Uber 
dem Titel cine sinnige Lithographie: Ein liebendes Paar, das sich umschlungcn halt, vom 
langcn schleppenden weissen Gevvand umhiillt, je iibcr sich cin Stcrnlein, fliegt durch 
die schweigende Nacht iibcr Land und Mcer daherj. 

Der Text ist gedichtet von Rudolf Marggraff (1805 — 1880); vgl. Gedichte von 
Rudolf und Hermann Marggraff 1830 S. 48. 

Abwcichungen: S. 69, 2 O eilc, o eile den Lippen zu! — 70, 2 du lilienweisscs 
Sternelein — 70, 4 zu gleichem Hcrz! Komni, konim nur — 72, 2 nur kurze Frist. 

Zur Musik: S. 63, (vollst.J T. 3, letztes Achtel der Singstimme im Entwurf zwei 
Scchzchntcl a gis. 

Nr. 13- Der Lapplander. Vorlagen: 1) Der Locweschc Entwurf im Skizzen- 
buch A, S. 1 on, 11 und 12. 

2) Die Original-Ausgabe bei Schlesinger (Titel wic Nr. 11). 

Text von Rudolf Marggraff; vgl. Gedichte von Rudolf und Hermann Marggraff 
1830 S. 34: ,Lapplandcrs Lied*. 

Abweichungen: S. 77, 3 ich bring usw.] dir leg ich liebend auf deincn Schoss 
— 78, 2 Hufc] Fiisse — 78, 5 cntflich'st — 79, 1 ach! hicr und dort — 79, 3 hier wie dort. 

Zur Musik: S. 74, Accol. 5, T. 2 und 3, Singstimme. Statt der beiden Achtel 
steht im Entwurf beide Male: h fc . 

S. 75, T. 1, rechtc Hand. Erstcs Viertel im Entwurf gleich dem zweiten. 

S. 76, System 1. Die Wiederholung der Worte: »hinweg meine IVonne, hinweg 
mcin GliickU war urspriinglich nicht beabsichtigt. ver - ra - then dich 



S. 77, Accol. 5, T, 1 und S. 78, Accol. 3, T. 4. Entwurf: 



gru - ne 
S. 78, letzter Takt, Singstimme. Nach Vorlage 1 schcint es, als ob Loewe zuerst 

cin »?« gesetzt hat; nachmals hat er das »?« in ein deutliches >!« abgciindcrt; von 

uns aufgenommen. 

S. 79, Accol. 2, zwischen Takt 2 und 3 finden sich in Vorlage 1 urspriinglich noch 

6 Taktc, ganz ausgefiihrt in der Singstimme, zum Tcil in der Begleitung, auf die Worte 



XIV 



>immer fort, ach hicr wie dort, ach hier wie dort^, die indes vom Komponistcn ge- 
strichen wurden. 

Nr. 14. Wolkenbild. Vorlagen: 1) Locwes Entwurf im Skizzenbuche B, S. 5 It und 6. 

2) Die Original-Ausgabe im Verlage von Ch. Bachmann, Hannover (Titel wie bei Nr. 7). 

Dcr Text ist gcdichtet von Lina Loeper, einer Freundin des Locweschcn Hauses, 
und vcrmutlich handschriftlich dem Komponistcn iibcrmittclt. Lina Loeper und ihre 
Schwcster, Erau Gch. Sanitatsrat Marie Bethe in Stettin, warm grosse Verehrcrinncn 
und gcistrciche, talcntvolle Schulcrinnen Loewcs, mit denen er auch gescllschaftlich gern 
verkchrte, besonders auf dem schonen Gute Liebenow (vgl. die Ballade Thomas dcr 
Rcimer. In cincm Dichtcrvercin , dessen Protcktor Ereiligrath, war Lina cine an- 
gesehene Pcrsonlichkeit. Im Anschluss an eine italienische Rcise besuchten bcidc den 
Dichtcr im Sicbenbirge. 

Zur Musik: S. 8o, Accol. 3, T. ^ und 4, Singstimme. Vorlage 1 urspriinglich : 

t- ly - 

I n? 1 — gy— I — .— I - : 5 Loewe schrieb dann mitBlci dariibcr »es-d« und verbesserte 

'In - gen 

die Stelle in die jctzige Gcstalt, doch zunachst so, dass er vor die Halbe es cine I setzte 
und den Verlangcrungspunkt dcr Halben tilgte: jfafr~ F~~~^' \ ^fe T 



~m- 



-B* " 



wobei 



Ta - - gen 

zunachst in der Eilc die Tilgimg des eincn Sechzchntcl-Balkcns iibersclien war. 

S. 80, Accol. 5, T. 2 und 3. Hicr war nach Vorlage 1 die Phrasicrung dcr Sing- 
stimme zunachst etwas abweichend von dcr spatcren Gestaltung. 

S. 8 1, Accol. 4, T. 5, Singstimme. Vorlage 1 wcist den Vorschlag noch ausge- 



-5tbr— 






schricben auf, und zwar zunachst: JLfr-j^: — ' l-ig—f-'rj; sodann : jikb-b — h ~ r~n > Eoewe 



Du— 



Du— 



hat dann spatcr die Stelle abcr in die jetzigc abgcandcrt, scincm Grundsatze gemiiss, wo- 
nach bcim langen Vorschlag die Vorschlagsnote ganz besondcrcn Nachdruck in der 
Tongebung crheischt. 

S. 81, Accol. 5, T. 4, Singstimme. Vorlage 1 auf die Silbe »-lcn« cine Ilalbc g 
ohnc nachfolgcnde Vicrtclpause. 

Auch die Bcglcitung lasst eine Rcihc von Bleistift-Korrckturen erkennen, die der 
vorlicgendcn Eassung cntsprechen. 

Zu Nr. 15. In die Feme. Original-Ausgabe, ohne Opus-Nummer, bet Betzhold, 
Elbcrfcld, jctzt bci Friedr. Hofmeister, Leipzig. 

Vorlagen: 1 ) Die nach Loewcs I Iandschrift angefcrtigte [von Locwc hochst 
wahrscheinlich durchgesehene] Stichvorlage im Besitzc des Herni A. Rothing Fried- 
rich Hofmeisters Vcrlag, Leipzig), und von letztercm giitigst zur Benutzung vcrstattet. 
Auf der ersten Scite, oben rechts aufgeldcbt, der Text des Liedes in 4 Strophen und 
schr kleincm Druck, Ausschnitt aus eineni Blatte; wie aus der Riickseite des Ausschnittes 
zu schlicssen ist, wohl aus einer Musikzeitung. 

2) Dcr urspriingliche Entwurf von Locwes Hand, in cincm zierlichcn griinen Notiz- 
biichlein; enthiilt auf einer Seitc rechts die Abschrift des Gedichtes, links daneben die 
vollstiindige Singstimme in Aly-dur; darin Spurcn kleincrcr Abwcichungen in dcr Melodic- 
fiihrung. Nur gcringc Textandcutung. 

3) Die Original-Ausgabe bei Betzhold [»In die Feme. Prcislied von Klatkc (sic!). 
Piir cine Singstimme mit Bcglcitung des Pianoforte komponiert von Dr. C. Loewe. 



\v 



KIbcrfcId bci F. W. ltetzhold 2. Pr. 5/12 Tlilr. «] Auf Scitc 3 fmdct sich dcr Text des 
Gcdichtcs. 

Zum Text: Die Dichtung riihrt her von Hermann Kletke ( 1813 — 1886) Gcdichtc 
1852 Scitc 51. 

Abwcichungen: S. 83, 1 im Abend — 84, 3 und Licb' — 85, 4 Mond umher. 
Locwc hatte das Lied scrum 15 Jalirc vor deni Krschcinen dcr Klctke'schcn Ge- 
dichtc komponiert und /war nach jencm oben vcrmcrktcn Ausschnitt, wclclicr diesclbcn 
Abwcichungen von dcr spatcrcn Kletkeschen Ausgabe aufvveist; nur 84, 3 stimmen 
bcide uberein; dcr Artikel ist also hicr von kocwc hiiuu£cfii"t. Bemcrkcnswcrt cr- 
schcint noch die Sctzung des Fragezeichcns in der crstcn Strophe. Im urspriinglichen 
Text wie bei Locwc findct sich das erste Fragezeichen erst am Schluss des vicrten Verses. 
Grund hierfiir war wohl fiir Locwc, die fiir sein Itmpfindungsvermogcn etwas fahrige 
Lyrik des Dichtcrs mehr in den Strom einheitlichcn Kmpfindcns zu bannen. 

Der Text hatte dem Koniponisten wenig zugesagt. Dass er trot/dem eincn Gesang 
aus ihm schuf, findct wohl seine Krklarung darin, d.iss jene Dichhmg als »Preislied 
bczcichnct war. Ob Locwc ihn indes zur Preisbewerhimg cingesandt hat, ist nicht bckannt 
geworden. Aus seincm Hricfc vom 27. Juli 37 'siehe weitcr untcn) darf man schlicssen, 
dass cr fiir seine Composition thunlichst bald eincn Verlcgcr zu finden wiinschtc, cL\ 
ihm vor allcm daran lag, mit den vorhandeuen Sachcn zu niumeii. Uber das Frci.saus- 
schreiben dieses Gcdichtcs selbst hat mir I lerr Oberbibliothekar Dr. Alb. Kopfcimann 
schr dankenswerte Mitteilungcn gemacht; danach ist dassclbc im Jahrc 1837 crfnlgt und 
zwar Scitcns des Mannhcimcr Musik-Vcrci ns. 

In der Nr. 27 (vom 5. Juli 37) dcr Lcipzigcr »Allgemeinen Musikalischen Zeitung 
ist dcr betreffende Aufruf abgedruckt. (NB. Dcr Dichter des in cxtcrno mitgcteilten 
Gcdichts ist als K. Klatkc bczcichnct!] Das Rcsultat der Prcisbcwcrbung ist im Intclli- 
gcnzblatt Nr. 12 dcrselben Zeitung vom ( )ktober 1838 zu lesen: es waren 193 Bewer- 
bungen cingegangen, von denen Julius Otto in Dresden und Vincent Lachncr in 
Mannheim die Preise (o be/.w. 5 Dukaten in Gold) davon tiugen. I'rcisrichtcr waren: 
G. VV. Fink, Franz Lachncr, P. Lindpaintncr, Schnydci v. Wartcnsec, J. Strauss (Ilof- 
kapellmcister in Karlsruhcj, und in letztcr Instanz L. Spohr, (\ G. Reissiger und Gchcim- 
rat Oberhofmeister v. Millitz (in Dresden' Die prcisgekrontcn Kompositioncn erschienen 
bci K. F. Deckel in Mannheim im Druck. 

Was leider seltcn in Loewes Lebenscrinncrungcn anzutreffen ist, namlich, dass cr 
Andcutungen gicbt iibcr die Entstehung seiner Hal Laden und Licder, ist bei diescm 
Liede der Fall. In der von Hitter herausgegebenen Sclbstbiographic nebst cinem Teil 
des Briefwechsels Loewes erhalten wir S. 243 Aufschluss darubcr. Allcrdings unterliegt 
dicse Fcststellung cincr bedeutenden Linschrankung insofern, als allenthalben in dieser 
Bitterschen Locwe-Biographic der Loeweschc Text gan/Jich uillkiirlirh, ohne Lingehcn 
auf die Loeweschc Kigcnait und seine originclle, mcist plastischc. ja knorrige, Stileigcn- 
tiimlichkcit, dcr Text Loewes mir nichts dir nichts von I Ierrn Hitter abgcandcit worden 
ist, — sehr zum Schaden jener Sclbstbiographic. Locwc schrcibt namlich unter 
»Donncrstag den 27*^ Juli aus Bremen: I leute morgen habc ich hicr [NH! letztcres 
Wort von Ik gestrichen] im Garten geschlafen, wcil es mir in dcr »StadU zu hciss wurdc 
[NB! namlich im Hotel »Stadt Hamburg*], und beim Aufuachcii in den Zwischcnpausen 
[NH! Iasst Bitter ganz fort; — vermutlich also wahrend des Aufstehcns und Ankleidcns] 
ein Lied komponiert, dessen Text unendlich wenig taugt. Das erstc Lied, das ich auf 
eincn schlcchten Text und doch schr gern komponiert habc [NB! Bei B. Liutet dieser 
Satz vollig anders, wie auch die folgendcn Wortc von ihm vcrunstaltct sind:]. Ich 
mache in meincm klugen Lcben nianchmil audi eincn kleinen unschuldigcn Unsinn.c 



XVI 

Das Krgebnis dicser seiner schopfcrischcn Arbeit bcim Aufwachcn unci Auktclin 
hat ims Vorlage 2 iibcrliefert. Zunachst sebcint der frcilich poctisch wenig anmutende 
Name >KIatke« ihm uicht hehagt zu haben; Loewe lasst sich daruber aus* Ilattc er 
den nehtigen Dichtenianien ►Hermann KIctke* vor Augcn gchabt und gar seine Pcr- 
sonlichkeit geschaut — wir gedenken des chrwiirdigen Dichtergreiscs init dem durch- 
gcistigtcn Antlitz und lang dasselbe umwebenden JIaar und dem sanften Silbcrton, der 
dem geistvollcn Munde cntstromte, mit Frcudcn — , und audi damals sdiuti andere 
seiner, anmutende Innigkeit und Herzlichkett atmen.de, Gcdichte kennen gelcrnt: er 
wiirde dem Dichtcr innerlicb niiher crctreten scin. 

o 

Andrcrscits gchort allcrdings dieses Gedicht selbst nicht zu Kletkcs besten poetischen 
Fingcbungcn. Die Kmpfindung, welche der Dichter dcmselbcn zu Grundc legtc, ging 
Loewe wohl zu schr in ailc YVinde; dazu kam: zu wenig Plastik, zu geringfiigigc Rcalistik 
fur den Meister des konkretcn SchafTens. Loewe stieg, um des Stones Ilerr zu werden 
- denn er schuf nic, ohne dass das Sachliche und Gcmiitliche im Gedicht in seincm 
Inncrn thatsachlich widcrklang — in die friiliestc Vergangcnheit seines Kmpfindungslcbcns 
zuriick; er mochte wohl an die /citcn denken, wo Maria von Weber ihm seine Frei- 
schiitz-Mclodicn mitteilte, und sich an jencs fluchtige Wolkcn-»Motiv« erinnern »Und ob 
die Wolkc sie verhulle*; und begann scin Lied. YValdcr cinerseits 7 Thaler andrcrscits 
gcw.ihrleisteten ihm cincn ungesuchtcn Fortgang in dem Empfinden; aber dies In-alle- 
YVclt-gchcn und doch Still-heimliche in der Liebe, und Stellcn wie »bricht sich der 
Nord«: keinc Grcissc in der Konzcption, der Plastik; nicht durchgehends gewiihlte Sprachc; 
keinc wahren Gegensatzc, keinc tiefe Vcriniicrlichung! Fiir andere Tonsct/er viclleicht 
ein Text wie geschaffen; fiir Loewe? Fr schreibt in Vorlage 2, rcchts, anstatt des Kchr- 
reims in Strophe 3: »Ach, wie erbarmlich ist dieses Gedicht*; und hintcr den Schluss- 
Kchrrcim scHrcibt cr: »Das siuget und reimct und frissct sich nicht*. 

Die Komposition schciut Loewe nachmals ganz gut gc fallen zu haben. Wcgcn 
des Textes salviert cr sich doppclt; einmal, indem er der Komposilion ein aus Goethe 
entnonimcncs Motto: >Licb ich doch das Schonc, Gute, wie cs sicli aus Gott gcstaltct* 
voranstcllt, — und das andere Mai, indem er in seiner jokoscn Weise unter den musi- 
kalisclicn Fntwurf (Vorlage 2, links) schreibt: >Petersilic, Zipplc, Zillat, Carotten (Mohr- 
riiben)*, wn7.11 er dann auf einer andercn Seitc sogar cine dem Gcmusemarkt ent- 
nomnicnc Melodic sctzt, mit dem Jauchzer (viclleicht an die Tiroler Hergc dabci denkendj: 



i 5=3=£ 



l-V-A 



Ti - ro - li_ . 

Aber audi die Komposition schcint er bald vergessen zu haben; ucnigstens diirfte dies 
der Fall gewesen scin laut jener Begebenheit, die uns von authentischer Seitc mit- 
geteilt wurdc. Danach hortc Loewe gclegentlich von einer vornehmen kiinstlerisch gc- 
bildetcn Dame in einer Gcsellschaft dieses Lied vortragen. Als die Dame geendet, tritt 
Loewe zu ihr he-ran, niacht ihr Komplimcnte iiber ihrcn Gcsang, lobt auch das Lied 
und fragt natlv: »Von wem ist es denn eigcntlich?* Nur das aufklarende Dazwischcn- 
treten von einigen Locweschcn Familicngliedern vcrmochlc der spasshaftcn Situation ein 
Endc zu bercitcn. 

Zur Musik: Dies VVcrk gchort zu den wenigen, die doppclt, d. h. zuglcich in 
tiefercr Tonart, fiir Alt odcr Hariton, erschicnen sind. Wie cs schcint, diirfte auch die 
Fassung in 6-dur unmittelbar nach der in jfo-dur vcroftentlicht scin. 

Aus Vorlage 2 ist nodi zu bemcrken, dass Locvvc sich iiber die Dictating zunachst 
die genaue Skansion des Vcrsmasscs schricb. Aus dem Notencntvvurf ist crsichtlich, 



XVII 



dass er anfanglich ihm kommcndc mclodischc Einfallc, im Einzclncn betrachtct, abgewehrt 
hattc; so hicss cs urspriinglich gleich im zucitcn Takt: fpf,P-\f~ I' * ^ * 



■ , _ >™ m ** I- 



die Wol 



ken 



S. 83, Accol. 4, T. 2 wciscn die Spurcn noch auf folgendc Fassung: 




Flerz! Ach. in die 



Zu Nr. 16. Trommel-Standchen. Vorlage: Die Original-Ausgabe im Vcrlage 
von Schlesinger, Berlin, Op. 123 Nr. 2. t Titcl wie bci Nr. 8 unci 9I. 

Zum Text: ])er Dichtcr ist nicht ermittelt. Es kann als siclicr gelten, dass der- 
selbe mit Eduard Morikc nichts zu thun hat. Vcrnmtlich lautct der Name des Verfasscrs 
auch nicht »M6hricke«, wie auf dem ausseren, sondcrn >Moehrcke«, wie auf dem innercn 
Titclblatt zu lesen. 

Komponicrt ist das Lied wohl gleichzeitig mit der »Uhi also im Jahre 1852. 
Loewe bot es schon am 2. November 1853 der Wiener Musikhandlung von HasJingcr an. 

1 )as Trommclstiindchcn bildct cin Zugstiick in dem KonzcrtpLm des I lerrn Eugen Gura. 

Zu Nr. 17. »Wenn du warst mein eigen«. Vorlage: Die Originalausgabc (Siimmt- 
lichc Liedcr, Gcsangc, Romanzcn und Halladen fiir cine Singstimme mit Pianoforre- 
Begleitung von C. Lowe fsicl). Oc. 9. I left IV; Gcsange der Sehnsuchr. IV. ; * 4 Rl. 
Leipzig bei Friedrich Hofmeister- 1080 Nr. 1 ). 

Zuni Text: Dcrsclbc ist cine Obertragung aus dem Schottischcn von Ludwig 
Theobul Kosegarten (1758 — 1818), Adele Cameron cine romantischc Diclitung (ge- 
widmct der Konigin Luisc von IVcusscn) 1807 2,258 — 260. Am Scliluss dicscr Dichtung 
findct sich cin »Anhang Schotlischcr Volkslicder, dercn gclegcntlich in dicsein Buchc 
gcdacht \\ird«; in ihm unser Lied. 

Abweichungcn: S. 93 Sir. 3 hat Loewe foitgclassen - - 94, 1 nicht K.mg 
Q4, 3 urn dcine Gunst (nicht wicdcrholt) — 95, 3—4. Ilicr ist der zweite Vers der 
Dichtung (Str. 5) nach dem drittcn Verse vom Komponisten noch eininal gebracht; 
cbenso diesc ganze Stelle Seitc 96. 

Diese (Composition hiittc viellcicht ihrcn Platz auch untcr den Volkslicdern in 
Bund XVI odcr ebenda untcr den volkstiimlichcn Kunstliedcrn rinden sollen. Bemerkcns- 
wert bei dicsein von schottischem Stiminuugshauch angewchten Liedc sind die themati- 
schen Spurcn, die nachmals weitcr ausgeftihrt in der mchr denn 40 Jahre sparer kom- 
ponicrtcn schottischcn Ballade » Thomas der Reimcr (siehe Band III) anzutreffen sind. 
Andererscits nimmt dicscr Sang abcr auch cine Vorfuhlung zu dem ersten der nun 
folgcnden I Iebriiischcn Gcsangc »Herodes Klage«, dessen Dichtcr Myron ja jenem altcn 
Schottcnliede nach Stimmung und llcimatlufl nicht fern stcht 

d) Notizen zu den Ilcbraischen Gesiingen. 

l T bcr dicselben vgl. mein Vorwort zu der Ncu-Ausgabe der I Iebriiischcn Gcsiingc 
Loewcs aus dem Jahre 1882, sowic Loewe redivivus Seitc 106 — 121. 

Diesc Gcsangc sind viellcicht nicht inuner ihrem vollen VVertc nach gewiirdigt; be- 
sondcrs hoch geschatzt wurden sic von helix Mendelssohn. Drei dicscr dreiundzwanzig 
Byronschcn Gcsangc batten wir aus Griindcn der Systenmtik in Band VIII gebracht, 
die Gesichte »Belsazar«, »Eliphns' GcsichN, »SauI und Samuel*. Gewiegte Musikcr 
pflegen wohl zu sagen, Loewcs hebriiischc Gcsangc seien ctwas Fur den fcincrcn Gc- 
schmack, — fiir den Kenner! 



Will 



Vorlagc: Die Original-Ausgabe im Vcrlage von Schlesinger Rob. Lienau , Berlin, 
in vier Heften, Op. 4. 5. 13. 14. [Titel zum ersten Ilcft: »Sechs Gcsange von Lord 
Byron nach dcr deutschen Ubcrsctzung von Theremin fiir cine Singstimmc mil Bcglcirung 
des Pianoforte komponicrt von C. Loewc. Op. 4. 1'r. 1 Rth. Berlin, in der Schlcsingcr- 
schen Buch- und Musikhandlung. Unter den Linden Nr. 3 1. 1415c. Die altcstc Aus- 
gabc des zweitcn ITcftcs genau so, nur dass die Zeile >IIcbraischc Gesangc* cine n.ich 
unten ausladciidc halbkreisartige Lime bildet. Untcn links; »2tis Heft. Op. 5* rechts: 
>IVeis y 3 Kt!r.«. Die Numnier glcichfalls t 415. Bci Heft III und JV finder, sich unter 
dem Nanien C. Ltmve: \ I leflc Kin ganz alter Drnck des Hcftcs III liat m der 
LJbcrschrift dcr Nr. 2 Bclsazzar [wic freilich audi die kl teste Ausgabe des IJbcrsetzcrs]. 

Zu Nr. 18. Herodes* Klage um Mariamne. Zum Text: Die Hebrew Melodies 
des Lord Byron (178ft- 1824) waren 1820 von dem Berliner Domprcdigcr Franz 
Theremin (1780-1846) gewandt verdeutscht worden: ,IIcbraische Gcsange aus dem 
Knglischcn des Lord Byron von Franz Theremin* S. 71. 

Abwcichungcn: 101, 1 Ach] ist cin Zusatz Loewes 105,2 menials] dimmer. 

I (erodes ist der mit dem Bein.imen des Grossed, unter dem Jesus Christus geboren 
wurde. Er hatte sich mit dcr durch Schonheit und Vcrstand ausgczcichnctcn Enkelin 
des letzten Makkabiicrkonigs, Hyrkan II., vermahlt. Scin tyrannischcr Sinn und seine 
in alien Liisten crschtipfte Sinnlichkeit strcbte nach ncucm ungewohntcm Sinncnreiz. 
Solchen wahnte er zu linden, wenn er seine gclicbte und bewunderte Gemahlin Mariamne 
ermorden liess. Der Stinimung des Konigs n.ich dicscr veriuchlcn That leihen Byron 
und Loewc das Gcvvand. 

Zur Musik: S. 102, Accol. 5, T. 1. Zvveite Gesangnote in dcr Vorlagc ges. 

S. 103, vorl. T., Singstininic. Verlangcruiigspunkt fchlt im Originaldruck. 

S. [03, letnter und S. 104, Accol. 2, erster Gesangstakt. Zwcite Note in dcr Original- 
Ausgabc bcidc Male ] / A ; doch liisst die Stollung als sicber crschcincn, dass Achtel 
beabsiehtigt waren. 

Zu Nr. ig. An den Wassern zu Babel, /um Text: Theremin S. 79. 

Zur Musik: S. 106, T. 3, rcchtc Hand. Lctzte obcrc Note g in dcr Vorlagc l / 4 , 
1 )ruckfchlcr. 

S. 106, Accol. 2, T. 2 und Accol. 3, T. 2, linkc Hand. Vcrlangcrungspuiiktc fcblen 
in dcr Vorlagc. 

S. 107, vorlctzlcr Takt. Das Fehltrn des vicrtcn Viertels soil nach einer alten 
Ubcrlicfcrung von Loewc beabsiehtigt gewescn scin; vvir haben cs darum bei der Vor- 
lagc belasscn. 

Zu Nr. 20. War' ich wirklich so falsch?* Zum Text: Theremin S. 69. 
Abwcichung: S. 10H, 1 als dcr Irrthum (im Druckfchlerverzeichnis verbessert, fiir 
»dein« f von uns aufgenonimcn). 

Zur Musik: S. 108, Accol. 2, T. 3, rechte Hand, zweites Viertel. In dcr Vorlagc 



)'■' "z ?_~tf — > nach der Stcllung als zwei Achtel aufzufasscn 



In dcr letzten Halftc dcssclbcn Taktes lautct die Singstimnic in dcr Original-Aus- 

1 — fs^T* *—! 

- f m — m — -0- — ' Das ist nicht ganz deutlich. Die aufwarts gerichtctc 

Stielung ist auf Str. 2 und 3 zu bezichen, in dencn die rcchtc 1 land, dem Gcsang folgcnd, 
so spiclcn muss wic von uns mit kleincn Notcn angedeutct. 



gabc so: 



XIX 



S. 108, Accol. .), T. 2. Vicrtes Viatel in dcr ( hig iiml-Ausgabe so: 



"^ 



m 



Zu Nr. 21. Alles ist eitel, spricht der Prediger. Zum Text: Tliercmin S. 49. 
Zur Musik: S. 112, Accol. 2, T. 2. Fiinfte GesAiignote in tier Vorlagc j / n ; doch 
lchrt die Stellung dcr niichstfolgenden Note, dass 1 4 zu Icscn ware. Da aber die Be- 
glcitung in der rechtcn Hand schon auf dem zwciten Achtcl von des nach c gcht, so 
ist aiiKunchmcn, dass bier die Stellung falsch und cine Achtclpause wcggelasscn ist. 
Vgl. iibrigens den vorletztcn Takt. 

Zu Nr. 22. Todtenklage. Zum Text: Theremin S. 27. 

Abvveichungen: S. 113, 2 Es sol In — 113, 3 friihste. 

S. 11 \, T. 4. 3. bis 6. Gcsangnote in dcr Vorlage falschlich Scch/chntcl. 
S. 114, T. 5. Das erste d in der linken Hand in der Vorlagc falschlich :i /4 . 
Zu Nr. 23. Thranen und Lacheln. Zum Text: Theremin S. 35. 

Zur Musik: S. 117, T. 3. Lctztc Gcsangnote in dcr Vorlagc falschlich J / 4 (stett J s ). 

S. 117, Accol. 2, T. 1. Zweite Gcsangnote desgl. 

Zu Nr. 24. Sie geht in Schonheit*. Zum Text: Theremin S. 3. 

Zur Musik: Schlussakkord in der Original-Ausgabc nur 3 s , wurde, zur Ausfiillung 
des Taktes, in cine I lalbc mit angebundenem Achtcl verlangcrt. 

Zu Nr. 25. Jephtha's Tochter. Locwe ci/ahlte iiber die Komposition des Gesangcs: 
»lch htitte das kalte Ficbcr und sollte das Komponiercn cinstellcn bis nach dcr Kur. 
Aber jcdesmal mit deni Eintritt des Fiebers sticg audi die Melodic zu Jephtha's Tochter 
uiir im Gciste auf, bis ich sie cndlich niedcrschrieb*. 

Zu Nr. 26. Die wilde Gazelle. Zum Text: Theremin S. 15. 

Abwcichung: S. 122, 3 Freudc — 124, 5 umgesturzten, DrucWehler in Vorlagc. 

Zu Nr. 28. »Mein Geist ist trub«. Zum Text: Theremin S. 31. 

Locwe licbtc dicse Komposition nicht und pflc^tc von ihr zu sagen: »Das ist cin 
niiirkclig Ding, ghort frcilich zur Sachc.c Als sie ihm cinige Male in grosser Abgc- 
rundetheit und Fcrtigkcit zur Gehor gcbracht war. geficl sie ihm besser, doch blieb er 
kiihl gegen dicsclbc. 

Abwcichung: S. 128,3 die Hrust] das Hcrz. 

Zu Nr. 29. Saul vor seiner letzten Schlacht. Zum Text: Theremin S. 13. 

Abwcichung: S. 130, 1 fuhre. 

Zur Musik: S. 130, Accol. 4, T. 1. 5. N. Note der rechtcn I land in dcr Uriginal- 
Ausgabc 32stcl (statt 6jstcl). 

S. 130, lct/tcr T., zweite I lalbc der rechtcn Hand. Uberste Note viclleicht besser 
h zu lesen. In dcr Original-Ausgabc stcht allcrdings ausdriicklich '' dftvor; doch kann 
dies Stichfchlcr und tj bcabsichtigt gewesen sein. 

Zu Nr. 30. Sanheribs Niederlage. Zum Text: Theremin S. 83. 

Zur Musik: S. 132, T. 1. Als Vortragszeichen fuidct sich in dcr Vorlagc fur die 
Singstimmc vigoroso ^ fiir die Begleitung rigoroso; der altcste vorhaudene Abzug hat 
bcidc Male vigoroso. Wir crblickcn aber die Abiinderung des r in r bei dcr Vortmgs- 
bestimniung fiir die Singstimme als nachmals vom Komponisten bcabsichtigt. Eine 
dcrartigc Gegcnsatzlichkeit cntspricht durchaus dcr Absicht des Komponisten, 

Zu Nr. 31. Die hoh're Welt. Zum Text: Theremin S. 11. 

Abwcichung: S. 134, fern vom Leid. 




XX 



Zur Musik: Takt 7 und 14. Ks konnte fraglich crscheincn, ob dicse Schluss- 
Akkorde 2 odcr 3 Viertcl ausiuhaltcn sind, da dicselbcn in der Original-Ausgabc beide 
Male durch halbe Notcn mit Punkten dargcstcllt sind; doch bclehrt uns die dem Akkord 
folgcnde Vicrtclpause, die in Talct 7 in beiden System en, in Takt 14 im unteren System 
steht, dass nur 2 Viertel auszuhaltcn sind und auf drei zu pausicrcn ist. 

Zu Nr. 32. Jordans Ufer. Zum Text: Theremin S. 21. 

Abwcichung; S. 137, 4 gesehn [NB! Der Komponist verschmaht cs, auf Kosten 
der Charakteristik hier den Rcim zu bringem 138, 4 wahrt. 

Zu Nr. 33. »Wohin, Seele wirst du eilen?« Zum Text: Theremin S. 53. 

Abwcichung: S. 143, 1 Jahrtaiisciidc, die schon verschwunden. 

Zur Musik: S. 143, Accol. 2, T. 2, linke Hand. Der Verlringcrungspunkt fchlt bci 
der unteren Note; Stichversehen in der Original-Ausgabc. 

Zu Nr. 34. Die Sonne der Schlaflosen. Zum Text: Theremin S. 67. 

Abwcichung: S. 144 vvie dir [statt die] Erinnerung (so im Druckfehlcrvcrzcichnis, 
nacli dem Englischen: How like art thou to joy remembered well!), von uns aufgcnommeii. 

Zur Musik: S. 144, letztcr Takt, lctztes Viertcl, rechte Hand. Diese beiden Aclitcl 
stehen in der Original-Ausgabe ohne . . 

Zu Nr. 35, Davids Harfe. Zum Text: Theremin 

Zur Musik: S. 146, Accol. 4, T. 2, letztcs Achtel. 
der Vorlage Achtel, Druckfehler. 

Zu Nr. 36. Saul. Zum Text: Theremin S. 39. 

Zur Musik: S. 149, Accol. 2, T. 1, rechte Hand, 
init dem des Hauptakkords von uns durch einen Rogen verbunden. 

S. 1 19, Accol. 3, T. 1. vif steht in der Vorlage auf der Gremte xwischen dicsem 
und dem folgcnden Takte. 

S. 1 \i) 7 drittletztcr Takt. / steht in der Vorlage scheinbar ' ^ friiher. 

Zu Nr. 37. Jerusalems Zerstorung durch Titus. Zum Text: Theremin S. 75. 

Abwcichung: S. 152, 1 da] doit. 



S. 7. 
Die 



beiden oberen Notcn in 



Das g des Vorschlags wurde 



E Gesange des Hohenpriesters bei Jerusalems Zerstorung. 

Vorlage: Der Klavierauszug des Loewcschen Oratoriums »l)ie Zerstorung von 
Jerusalem im Verlage von Kriedrich Hofmeister, Leipzig, (s Die Zerstorung von 
Jerusalem, grosses Oratorium in zwei Abteihmgen von G. Nicolai. Seiner Majestlit dem 
Konig von Prcussen Fried rich VVilhelm 111. in tiefster lihrfurcht vom Dichtcr und vom 
Komponisten zugecignct. Komponiert von C. Loewc. Op. 30. IV. 5 Thlr. vollstiindigcr 
Klavierauszug. Leipzig, bei Fricdrich Hofmeister. 1 665 «). 

/ u in Text: Dersclbe ist gcdichtet von dem seiner Zeit bekannten Berliner Novellcn- 
und Musikschriftsteller Gustav Nicolai, der u. a. auch mit Balladenkompositioncn hervor- 
getretcn ist, und fnulet sich in dessen »Arabesken fur Musikfreunde < 1835 als Abschnitte 
aus dem ( )ratorientexte »Dic Zerstorung von Jerusalem* 2, 153 — 184. 

Verbindlichstcn Dank sage ich all dew vcrehrten I'ersonlichkeiten, die zur Fertigstcllung 
dieses Randes so vvesentlich beigetragen haben: vor allcm wiederum fiir die grundlegendc 
Arbeit Herrn Fritz Schneider, sovvic Ilerrn Professor Dr. Joh. Bolte. Sodann fiir 
frcundlichc Nachweisc und mancherlei Miihewaltung I lerrn Dr. L. Hirschberg und I lerrn 
Oberbiblioth»kar Dr. A. Kopfermann, Herrn A. Rdthing Leipzig) fiir die giitigc Ge- 
wahrung der Stichvorlagc zu dem Lied »Iti die Feme*, Herrn Paul Wendt fiir giitigc 
Ubermittclung der Hymnc Nr. 10 und Herrn Oberlehrcr Paul Miiller (Berlin] fiir den 
Aufschluss iibcr E. Morike. Innig verbunden aber fuhic ich mich fiir die vielcn wichtigen 
W'inkc und Aufschliissc Fran Julie von Bothwell, Locwes geistbegabter cdler Tochtcr. 

Bcrlin, im Juli iqoj. 

Dr. Maximilian Runze. 



IN HALT. 



Sciic 
2 



IJ 



20 



15 



16 



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8 



32 



48 



Lyrischc Fantasicn, Allcgoricn, Hymncn und Gcsangc, 

Hcbraischc Gcsangc. 

Nr. A. Lyrischc Fantasicn. 

1. Kleiner Haushalt. Lyrischc Fantasie. [Fr. Rikkert.) Op. 71 

Eiaen Haushalt klcin und fein hah' ich angcstellt. 

2. Die Gb'ttin im Putzzimmer. Lyrischc Fantasie. [Fr. Riickert.) Op. 73 . . . 

Welche chaotische Haushiilterei, welches erotische Tausenderlei. 

3. Die Zugvogel. Lyrischc Fantasie. (iT. Tcgnir.) Op. 74 ... . 

Nun hrennet am Nilstrom die Sonne so selir. 

4. Bienenweben. Lyrischc Fantasie. (L. Gusebrecht) . . ... 

Bienen snnimen, wie schwer zu tragen, und die iimsige Spinne webt. 

IJ. Allcgoricn. 

5. Feuersgedanken. Allegoric. \lrinius.) Op. 70 . 

Diirft 1 ich einmal dies Dach durehbrechen ! 

6. Menschenlose. [Die vier Tropfcn.] Allegoric. [L. A. Frank/.) Op. 103 Nr. 2 

Vom Himmel zogen rauschend \iel runde Tropfcn sacht. 

7. Am Klosterbrunnen. Allegoric. [J. N. Vogl.) Op. no Nr. 1 

Tin diistern Klostergarten ein einsam Hriinnlein steht. 

8. Die Uhr. Allegoric. (J. G. SeirfL) Op. 123 Nr. 3 53 

lch trage, wo ich gehe, Mete eine Uhr bei mir. 

C. Ilyiuncn und Gcsangc 

9. Sangers Gebet. Oskar von Retkvifg.) Op. 123 Nr. 1 . 58 

1 >u, der I >u List der ( leister I fort, was hab' ich ( Irosses noch gethan. 

10. Zu dir, dem Weltenmeister 

Zu dir, dem Weltenmeister, llammt jubeholl der Lobgesang! 

11. Spirito santo. {limily von der Gaits.) Op. 143 . . . 

In des Siidens heissen Zonen Blumeii giebt es kosllich schon. 

12. Die Schneeflocke. [A*. Marggrnff) Op. 63 Nr. 1 . 

Ein Sternlein hel \om llimmel her. 

13. Der Lapplander. {R. Marggraff.) Op. 63 Nr. 2. . . 

Dwell Sehneegestobcr und eisigen Wind. 

14. Wolkenbild. (I hia Lopir.) Op. 110 Nr. 2 . 

Ks lag auf meiner Stirn einst eine Wolke so schwer und trill*. 
In die Kerne. {Hermann Klitke.) 

Siehst du am Abend die Wolken ziehn. 
Trommel-Standchen. [Moehieke.) Op. 123 Nr. 

Lh ran der Trommelsrhlager Lint, dem zitlern Thiir und Kenster. 
Wenn du warst mein eigen. (/„. Th. KosegarUn) Op. 9 Heft IV Nr. 1. . 92 

Wenn du warst mein eigen, wie lich wollt' ieli dich haben ! 

T). Tlchraischc GesMnge von Lord Byron. 

18. Herodes 1 Klage um Mariamne. Dcutsch von Fr. Theremin) Op. 4 Nr. 1 98 

() Mariamne, dieses llerz, das dein Ilerz hluten liess, muss bin ten. 

19. An den Wassern zu Babel. (Dculsch von Fr. Theremin.) Op. 4 Nr. 2 . 106 

An Habylons Wassern gefangen, da weinten wir, denkend den Tag. 



02 

63 
67 
73 
80 

83 



V.-A. 1815. 




Nr. 

20. War' ich wirklich so falsch? (Dcutsch von Fr. Theremin.) Op. 4 Nr. 3 

W.'ir 1 ich wirklich so falsch, als der Irrthum es glaubt. 

21. Alles ist eitel, spricht der Prediger. 'Dcutsch von Fr. Theremin.) Op. \ Nr. 4 . 

Es waren Ruhni unci Weisheit mein, unrl Jugend und machtiges Waltcn. 

22. Todtenklage. (Dcutsch von Fr, TJnrcmin.) Op. 4 Nr. 5 

IXi in der Schonheit strahlendem Schein Entschwundne. 

23. Thranen und Lacheln. (Dcutsch von Fr. Theremin?) Op. 4 Nr. 6. 

Ich sah die voile Thrane gliih'n in deines Auges IJlau. 

24. Sie geht in Schonheit. (Dcutsch von Fr. Theremin.) Op. 5 Nr. 1 . . 

Sie geht in Schonheit und entzlicket, wic Nachts ein heitres Sternenlirht. 

25. Jephthas Tochter. iDcutsch von Fr. Theremin.) Op. 5 Nr. 2 

Soil nach des Volkes und nach (lottes Willen. 

26. Die wilde Gazelle. Dcutsch von Fr. Theremin.) Op. 5 Nr. 3 

Cazelle, die .so wild und schnell auf Judas liergen springt. 

27. Weint um Israel! (Dcutsch von Fr. Theremin!) Op. 5 Nr. 4. 

lteweint die, so geweint in Uabels Land! 

28. Mein Geist ist triib*. (Dcutsch von Fr. Theremin) Op. 5 Nr. 5 . 

Mein (leist ist triib'. 

29. Saul vor seiner letzten Schlacht. Dcutsch von Fr. Theremin.) Op, 5 Nr. 6 

Krieger und Feldherrn, ereilt inich der Tod 

30. Sanheribs Niederlage. Dcutsch von Fr. Theremin.) Op. 13 Nr. 1 

Es kam des Assyrers gcwaltige Macht. 

31. Die hoh're Welt. (Deiitsch von Fr. Theremin.) Op. 13 Nr. 3 

() hoh're Welt, lehrt uns der Schiner/ dich sehnsuchts\ oiler zu begchrcn. 
32.. Jordans Ufer. (Dcutsch von Fr. Theremin.) Op. 13 Nr. 4 
Auf Jordans Ufer slreifcn wilde Hordcn. 

33. Wohin, o Seele, wirst du eilen? Dcutsch von Fr. Theremin.) Op. 13 Nr. 5 

Wohin, o Seele, wirst du eilen, wenn nun der Eeib sinkt in das Crab? 

34. Die Sonne der Schlaflosen. (Dcutsch von Fr. Theremin.) Op. 13 Nr. 6. 

Schlafloser Augen Sonne, zitternd Licht. 

35. Davids Harfe. (Dcutsch von Fr. Theremin.) Op. 14 Nr. 3 

O Harfe, die des Cottgeliebten Hand, des koniglichen Sangers, hat geschlagen. 

30. Saul, (Dcutsch von Fr. Theremin.) Op. 14 Nr. 4 . 

Pein Eeben schliesst, dein Rubin l>egann. 

37. Jerusalems Zerstorung durch Titus. Dcutsch von Fr. Theremin.) Op. 14 Nr. 5 . . 

Von dein Berg, wo zuleUt noch dein Tempcl sich zeigt. 

K. (iesiinne des Hohenpriesters bei Jerusalems Zerstorung 

nebst Stimmcii der Judcn, lvonicr, Christen mid Geisterstimmcn. 

38. Gesange des Hohenpriesters bei Jerusalems Zerstorung nebst Stinimen der Judcn, 

Romer, Christen und Geisterstimmcn. (G. Nicolai.) Op. 30 Nr. 9 und aus Nr. 27 




100 

113 
116 

118 
119 
122 

126 
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144 
146 
148 

!50 




154 



V.- A. 181 5. 



LypischeFanfasien. 

AllegoFien.Hymnen und Gesange. 

ilebraische Gesange. 



Lyrische Fantasien. Alleg-orien. 

Hymnen und Gesang e. 

Hebraische Gesange. 



A. Lyrische Fantasien. 

Kleiner Haushalt. 

Lyrische Fantasie von Fr. Riickert 



Nr.l. 

Singstimme. 



Pianoforte. 



Allegretto vivace 



Carl Loewe, Op. 71. 

Coirponirt 1838 odei 39, erschienen 1840 



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ELnen Haushalt klein und fein hab 1 ich an.ge.stellt- 



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der sollmeinGastsein,dem erwohlge_ fiillt. DerSpecht,derHolzmitdemSchnabelhaut, 



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hat das Haus mir auf-ge.baut; dassdas Haus be . wor.fen sei, trug dieSchwalbe 




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Mor.tel bei, und als Dach hat sich zu.letzt o. bendrauf ein Schwammge-setzt. 





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Btleh und Druokvon Breliki>|if AHKrtel InlitlpalR 



V A. 1815 




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Drinnen die Kammern 



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und die Ge macher, 




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Schrank' und Facher 



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flimrnernundflammern, 



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un-be_zahlt Schmetterling mit Duft bemalt 



O wie rii _ stig in demHaus 




gcht dieWirthschaft ein und aus! 

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V A. 1815. 



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Was.ser . jung _ fer.chen,das flin.ke, holt mir Was _ ser, das ich trin.ke: 

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Bie. ne muss mir Es.sen ho.len, fra. ge nicht, wo sies g^^stoh-len. 



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Schusseln sind die Ei _ cheLnapfchen und die Krii-ge Tan . nen_zapfchen , 



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Vo.gel.schnaJbel. Storch im Haus ist Kin.der.war.ter, Maul.wurf GarLner, 



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und Beschlie. sse. rin im Hauslein ist das Maus .. lein 



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Doch im gan _ zen Haus das be_ ste schlaft noch fe - ste. 




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in dem Win.kel, in dem Bettchen, zwischen zweien Ro, sen_blatt_chen, 




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schlaft das Schatzchen Tau_sendschonchen, ihr zu Fuss ein Kai.ser-kronchen. 



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Hu ter ist Ver . gissmeinnicht, dcrvomBette wan.ketnicht, Hu _ ter ist Ver. 



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gissmeinnicht, dervomBette wanket nicht; GluhwurmmitdemKerzenschimmer 






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ganze Nacht, undwennder Tag beginnt, ruft sie: Kind! Kind! 

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Kind! 




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wach auf geschwind! Wenn die Lie _ be 

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wachet auf, geht das Le.ben raschen Lauf, 




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geht das Le_ben ra_schen Lauf. 



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In seidnen Ge . 




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wan _ dern, ge_webt aus Som.mer. fa . den, 



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in flat.ternden 




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Ban . dern, von Sor. gen un . be _ la _ den, 




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V. A. 1815- 



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lu _ stig aus dem en . genHaus, lu _ stig auf die Flur hin_aus!Schonen 

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Wa. gen hab 1 ich be.stellt, 



uns zu tra _ gen durch die Welt. 



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Vicr Heupferdchen sol . len ihn 






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sie sind wohl ein gut Gespann, 

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V. A.iftin. 



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Ros . sen sich mes . sen kann: 

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sie ha ben 




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ken . nen al le Blu.mender Au und al _ - le Tranken von 

dolce tranquillo 




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al _ le Tranken von Thau ge. nau. 



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Kind.kannst du mit? 



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Es geht im Trott, 



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nur zu mit Gott! 



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es geht im Trott, 



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nur zu mit 



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Gott! nur zu mit Gott! Lass du sie uns tracen nach lh.remBe. 




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ha_gen, lass du sie uns tra_gen nach ih.remBe . ha _ gen, 



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lass du sie uns tra_ecn nach ih.rem Be _ ha _ gen! Und 




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V. A. 1H1.1. 



11 




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wenn_ sieuns wer _ fenvom Wa _ gen herab, 



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so fin _ denwir urfT" . ter 





crescendo assai . 



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Blu _ men einGrab, undwenn sieuns wer.fenvomWa.gen her . ab, so findenwir 




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crescendo assai 

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unter BlumeneinGrab, 



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so findenwir unler BlumeneinGrab 





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Fiu moderato. 



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so fin.den wir un - ter Blu.men ein Grab, 







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so f in.den wir un _ ter Blu-men em Orab.. 



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V A. IH15. 



12 



Die Gottin im Putzzimmer. 



Lyrische Fantasie von Fr. Riickert. 



Nr.2. 



Allegro assai 



[Op. 73.] 

Componiit vermuthlich 1838 oder 89, 

erschienen 1844. 



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ro _ ti_ sche Tau - sen_der _ lei! Al _ le die Nisch . chen, al _ le die 



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Zell _ chen, al _ le die Tisch . chen, all' die Ge . stell . chen! Fa.chel.chen, 



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V. A. i«ib. 



13 







Schrein.chen, al . le voll Quast . chen, Perlchen und Stein, chen, all' in den 




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Kast _ chen! blin. ken. de Rin. gelchen, schimmern.de Kett . chen, gol . de . ne 

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Din. gelchen! sil-ber.ne Blatt _ chen! Na.del und Na.del.chen, Ha., ken und 



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Hak . chen, Fa.den und Fa. delchen, Fle.cke und Fleck . chen! Al- ler. lei 




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Wi.ckelchen, al. ler. lei Schleif . chen, al . ler.lei Zwickelchen, al . ler. lei 

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V. A. 1815. 



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Schreinchen, 



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Quast.chen, Stein, chin, 



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Kast . chen, 



Rin.gelchen, 



Kett _ chen , 



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Fleck _ chen, al . ler_ te i Wi.ckelchen, al . Jer -le i Schleif . chen, al . ler_ lei 




V. A. 1815. 









15 



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ZwLckelchen, al _ ler . lei Streif _ chen, Wi _ c kel-chen, 

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Zwi _ ckel.chen, 



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In der Ver _ wir _ rung bun. ten Ver _ strick, 



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Un pocliettino meno allegro 

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Wel.che ge . wal . ti . ge Zau.brin muss 



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sein, die das Zwie . spal . ti. ge zwingtzum Ver . ein? Dort aus der 




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Thii . re kommt sie ge _ gan - gen.Seht nur die Schnu _ re! sehtnurdie 



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Span, gen! Al. le die Sa_chelchen,wie sie sich re - - gen, ihr aus den 



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Fa.chelchenhup.fen ent . ge . . gen, ihr aus den Fa.chelchen h'upfen ent. 



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ge _ _ genfAL.le die Din_gerchen, Banderchen, Miederchen, ihr um die 







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Fin _ger_ chen, ihr um die Glie.der.chen! Plotz.lich von un . ten 



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ben, all' mit dem bun. . ten Flit.ter um 



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Un pochettino meno allegro. 



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wo. . ben. Al - les, wie fugt — sicHs still und ein . trach.tig. lich, 




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legt sichs, be - gnugt sichs, wie sies will mach _ tig.lich. Die E _ le . 



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ge . benden Le.ben erst auch. Schop frin T Ent , - fal . te_rin himmlis cher 



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^ In tempo d'AHegretlo. 



ul„* ,i,, a*. et«i ♦<» fi« Mn cp unr mir? Oder du Lie. be. Ei_ m _ fife_ 



Zier, stehs t du,Ge_stal . te-rin Mu.se, vor mir? Oder du Lie . be, Ei _ ni _ ge . 

ritardando "-— ^ 




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rin, ird'scherGe. trie . be ReLnLge . rin? Dennnur ihr Bei . de ordnet zum 

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V A. 1H15. 




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bun.tes Ge _ schmei-de menschli . chen Seins. Denn nur ihr 




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Bei . de wandelt das Nichts, Chaos, zum Klei 




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_ de himm_ 




V. A. 1815 



20 



Die Zugvogel. 

Lyrische Fantasie von E. Tegner. 

Aus dem Schweditichen Ubersetzt von Johann Carl Schutt. 



Nr.3. 



Andantino. 

espressivo , i _ 



[Op. 74] 

Componirt vermuthlich 1837 0(167 38, 
erschienen. 1844. 



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Nunbrennetam Nil _ strom die Son . ne so sehr 




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es gebendie PaJ . men uns Schat . ten nicht mehr, 







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ZumNord hin, 



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sehn wir aus himm . lischer Hotf 



dieerunende Er de, die 



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woSorgenund Stiir . me sichtaglicher. 




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V A. wis. 



22 



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dochwirschiffen leicht mitdenWol - ken,den frei . en, 



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dochwirschiffen leicht mitden Wol _ ken,den 




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frei . en. 





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Fel . sen, da grii 




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net ein Ort, 



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da senktsichdie 

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un - ser Bett . . lein ist dort; 



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da le.genwir 



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Ei . er in nord . lich.ster Zo _ ne, 



dabrutenwir still in der 



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Mit . ter. nachts.son . ne: 



Kein ja - - ger er_ reicht — unser 



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sempre pp € ben ienuto 



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Gold in den Fel sei 



in den Fel . sen die Zwer. ge. 
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V. A.ihis. 



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25 



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Nun steigtauf die Ho _ hen Winds . wa. - les 



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unds c hiUtelt die Schwin.gen, die 



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der Ha.se ver. farbt sich, 



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Lan dcrundMee-relzumSu . den nun fort, — uber Lan . - . derund 



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au _ uennuinui ■., w 

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*) Der Winter. [Anmerkg.des Comp.] 






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V. A. IHI5. 



26 






Mee_ re! 



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Au . en,zurNil . woge hin, 



zurschattendenPal . mestehtwie . derder 



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Sinn. 



fejgij^yfcj ^rjz^M--— Jrrftl g 



Da ruhenwir aus von der luf . ti - gen Fahr . te, 







undsehnen zu . riick uns, undsehnen zu _ ruck uns zur nor . dLschen 



t&mg&teggB&mMEmftm 



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V A. IMS. 



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27 



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undsehnenzu . ruck uns, ^ 

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undsehnen zu - ruck uns 

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zur nor.dischen Er - de 



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V A. lMft. 



Bienenweben. 

Lyrische Fantasie von L. Giesebrecht. 



Andantino moderato 





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V.A. 1H15. 



29 




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V. A. 1815. 





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V A 1815 



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V. A. 1815. 



32 



B. Allegorien. 



Feuersgedanken. 

Allegorie von Trinius. 



Allegro con sotlo fuoco. 



Op. 70. 
Componirt 1886, erschienenl849. 



Nr. 5. 



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sempre piano e soffo voco, ma con spirifo 



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Durft'ich einmal dies Dach durchbre .chen! 



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Ein. mal hinaus in die e _ wi_geWelt 



stro.men in se _ lLgen Feu _ er _ ba.chen, 



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wasmeingliLhendesHerzmirschwellt! Einmalun-terdes HimmelsGezelt mit denStiirmen 




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V.A. IM5. 



33 



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jauchzenundze.chen, und dicSchmachandemMenschen ra . chen, der mich intrau . ngen 








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Ban-den halt! 



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32 



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mach.ti-genSchlange zu.cken.deGlie.dcrvomSchwertegetheilt schmerzlich le.ben 



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hof_ fend und ban.ge, ob ein Gott sie zu-sam.menJieiltj 



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so, in die-nende 



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V. A. IMS. 



34 



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cresc. 



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Flam-megespal_ten,kann ein thonernGe.fass mich halien; auf der Ker - ze 






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35 



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Tm_mer wan-dertder W&chterdie Ruiude_ 



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urn dies Haus in bru - tender Nachtj war.nend ruft ervon Stun.de zu Stun.de: 




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Denn in des Herdes Win.kel ver.ste.cket pruft es sich im.merden stil . ten Ort, 




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V.A. wis. 




36 




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und vonderschlummernden A . sche be_de_cket, gliiht der Ge . dan.ke, der 



g^ d d J 1 



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gliaht der Ge _ dan - ke, der 



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fatfg corde, ma sempve piano 




U unporheftino fit. 



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hei. te-rerFer .ne sil_ber nGew6lk,und die se . li_genSter.ne wandeln to.nenddic 







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Vivace assai. 



37 



a ^in^ 



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himm-lLscheBahn._Andem Pfei . lerklomm'ich hin.an-, 



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off. ne . te 



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crest: 



jh^.jo. T ^vU^ij^^ ^ 



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sich dies aJ _ te Gestein, 



von der schmeichelndenGluth umleckt, 




cresc. 



3. ; 







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schlupft'ich zur Fichte hinan, 

3: 




die ver . borgenzurnDachsichstreckt; tief von 



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^ ^j^Ff#_jui^J^5^^ f * 1 ^ 



mei _ nerWarme durchso _ gen, ah.net sie wohl den schrecklichenPlan 

^ - ^Pg -jP^fff 




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v Li I . Li ~~ v */j> 



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doch sie 





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ist rnirheimlichge.wo . gen, doch sie ist mirheimlichge-wo _ gen*mit der Ver . 





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W^^WW! 



V. A. 1815. 



38 



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trau _ ten war'es gethan, mit 



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mit der Ver . tra 




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trau . ten war' es gethan! 



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Horch' 



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T)ie Win - de kommenge - zo 



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gen! 



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haucht's 



nicht aus der Mau-er mich 



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V. A. is IS. 



39 



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Die Win . de kommen ge - zo 



gen! 




V.A. wis. 



40 



aus, 



irj~f~i r 7^p"p~~f 



wie ich die . ses Dach er . klim .. me, 



&— ;« /J- ; »-iV &j » ^SS ^i ! j- — r — i — i j i : 



^HR|pi£££4^ 



^-^..jfcjcPT-tra 



°mm?m? 



Re eit. 



TTTrPTlTF 



3* 



u _ berwachse dies heulen^de HausL 



colla voce 



_a conn voce 



y^^^^^m 




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[a tempo] 



iESStSSm 




ro^rmro^ 



41 



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nim-mer ruht, 



ist hier und 



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dun". 







dort, 



glimme, 







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Gluth, 



glimme, 



Gluth, 



immer. 



immim^m 



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V.A. 1*15. 



42 



Menschenlose. 

[Die vier Tropfen.] 
Allegorie von L. A. Frankl. 



Andantino [moderato] 



Op. 103 Nr.2. 
Componirt 1644, erschienen 1640. 



Nr.6. 




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yPedale 



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Vom Himmel zo.gen rau.schendviel 



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run-dcTropfcn sachtj ich hor-te lauschend, lau - schcnd ihr Lied in dunk-Ier 





dolce [z uruckgehalten\ ^-^ 

^igpS^PP lp p.. -^i 



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Nacht: „Wie wir so traulich wal . len, so hell, so klar, so rein, welch 



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V. A. 1815. 



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Loswird,wennwir fal - len,auf Er.denim.ser sein? Welch Loswird,wennwir 



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ritenuto 



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fal . len, auf Er_den un _ ser sein?' 1 

a tempo 




iflt-H-p p \i}Jih4j)-^=^r^ z ^ = ff £ ^rf 



con sentiment o 



* #a. 



p^^jj^ ^^ jf f^-^^ it ih im 



Auf Bli Lthen fiel der EL ne u nd sch welgte im Ge 



(nach und nach mehr uuriickgehalten) 



L= ^=^+ J^ p p I jjj || J' p 1 j^JiJiM) I J._L ^ 



ge . liebtvomSonnen - schei . ne, starb er von sei.nem Kuss, ge _ 
faach un d nach mehr xuru c kgehalten ) 

U n 11 1 ^i 1 1 • • • ■» ■ • 



LTtJ 



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ritard. 



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liebtvomSonnen. schei .ne, starb er von sei - nemKuss 

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[colla vocfl 



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44 



Adaffio 




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Im Mee. re nahmdenZweiten still aufdcr Mu^T'schel 



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: y diminuendo 



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Ped. # Perf. * Pcd. $ 

crescendo 




««d. 



| r ^-i^jVli E fep-iHf =7 Z T^ 




X 



=£E 



maestoso f 



r * *jl 



Schoss, derward fur E . wig.kei.ten, derward fiir E . wig-kei ten 




m&^f=^m 



Per . le hell und gross, 



zur Per 



le hell. 



und 



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cresc, 



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*a- *s«a. * 



b-o- 



* Perf. 



Vivact 






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gross. 



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Pf-p 




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FWfPr~lnn 



andrerfielauf Ei - sen,das 



^wr 



£«*. * Ped. * Perf. * Ped. * C 

^rf- V. A. 1*13. 



P&Fm 



dim. 



FTT i p~Ffr-HH ? 



(mehr in der ersten 15 
Bewegung) 

.' K" ■ 



■=»- 



just vonFlammcn roth 



fiS^M-* 



as 



und brann - tc sich mit lei 

is 



is§£ 



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\piano 



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sen und 



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g^N 



p^ 



flikht'gcn Seuf- zern todt, 



ta^^ p feW^---J^ 



und brann. te sich mit lei _ sen und 





Sa. 



f liichfgcn Seuf_zern todt . 



h-li p p^fflfeiqH 




* A_ 



und brann.te sich mit lei - sen und 



Ejpf 



tr^ ? 



c tCtCtr.r 




F ^^T^B ^ 



f liichr. gen Scuf - zern todt, — 



(girt tpgwiff xuruckgehalten) 

-;> | J ) f=f=3 




=3tt= 



/I* /T± /1f£ /#£ 



* 




«S£ 




ritenuio 



lei . _ sen und fluent 1 , ecn Seuf - zern toe 



sfe£ft 



sen und fluent 1 - gen Seuf - zern todt. 
ritenuto 




a tem po 

i j i r 



V. A. ihifi. 



46 




V. A.1K15. 



47 



0L± J- pH^p 

mit den Luf _ ten Spiel, 



= ? i r r r~£ 

und war schon — 




< ftfcQ 



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leicht zer 



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sen. 



und 







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5 



ps ?=^-tr~K 



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sen, ch 1 er zur Er . dc fiel. 




V A.1M5. 



48 



Am Klosterbrunnen. 

Allegorie von J. N. Vogl. 
DerFrau Lina Loper geb. Gothenbeutel componirt. 



Nr. 7. 




Adagio. 



P 



Op.liO Nr.l. 

Componirt und crRchicnen 1847. 

affettuoso 



Im 



WE. 



iolcemenie 



3J55 






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sempre con Ped. 



^*jE 







fe^fe^g 



-t — i- ji 



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dii . stern Klo . ster _ gar _ ten 



ein cin _ sam Briinn . le 



in 



■r— f 



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i^mm 



***= 



1 




V.A. 1815. 



feggfei 



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n't en. 



49 





fe S^d^^^jfey^^-JgNfc 



klingt wie hcim _ lich Be _ ten, 
i 



cs klingt wie sii . sser 



is 



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41 



jmi7-n_ 



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Gruss, 






T=F 



W 



cs klingt _ als wie ein_ letz - ter, 



ein 



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ram 



i 




^=ZJE*W: 



£f#f?*^! 



SLdH 



i F= : *p 



fe^fe^ ^^ 



bitT" . rcr Lie . bes . kuss 




usamp 



"■^ hi aim. 




*~) t~» i «• r_„ iir- «1o uriV ™n ff*r nor 



Es klingt wie fer . ncs Wei.ncn, als wie ein fer . ncr 



$k-m^uM M^]^^^^\ 



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V. A. 1 •*!.%- 



51 




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m^co 



=44-+ 



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dim. 



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t=fcjju=y^ SsMj^^ 



molto espTPsawo 






Wie fern vonhier,_ wie fcr . ne sind 

ritenuio [a tempo] 



s 






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Le . bcn.Lust undSchmerz! Es rcgt sich nur der 




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ver - sieg, o Briinn . lein 

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V.A. mis 







V. A. 1MJI 



53 

Die Uhr. 

Allegorie von J. G. Seidl. 

Herrn Geheimen Regierungsrath Dr. Franz Kugler 
hochachtungsvoll gewidmet. 

Op. 123 Nr.3. 

Componirt 1852 , erschienen 1856. 

Andante serioso. 



Nr.8. 




cresc. 



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ge. he, stets ei - nc Uhr bei mir; wie vicl es ge.schla.gen ha .be, ge. 

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ist cin gro . sser 



Mei . ster, der kunst_lich ihr Werk ge . fugt, wenn. 




V. A.lftl*. 



54 



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Mch ihrGanp-nirht im mrr Hrm tVin ri*~Titr»n Wiir»c^k*»\r/» niinrt 



glcich ihr Gang nicht im - mcr dcm tho-richten Wunsche ge . nilgt 



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Ich woll _ tc,sie wa re raschcr ge . gan_gen an man.chcm 



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ich woll.tc, sic hat . te manchmal 



vcr _ zo . gert den ra - schen 



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In mci _ ncn Lei _ den und Freuden, 



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im Sturm und in der 



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was im.mer gc-schah im Le . ben, sic poch . tc den Takt da _ 

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V. A. ix is. 









55 



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Sic schlug am Sar. ge des 






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Va - ters, sie schlug an des Freun.des Bahr', 



sie schlug am Mor.gen der 




^Lie - bcT sic schlug am_ Trail _ al - tar. Sie schlug an dcrWicgc des 



Lie . be, sic schlug 



Sie schlug an dcrWicgc des 




con l Ji*u). 




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kom _ men, wie mci - ne Sccl'_ cs hofft. 



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V. A. 1815. 



56 



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ward sie auch manchmal tra . ger, und droh.te zu sto.ckcn ihr Lauf, so 







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*^_pq£sa ^ ^^4^ fes^^; 



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zog dcr Mci _ stcr im _ mcr gross _ mu .. thig sie wic . dcr auf.. 




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cresc. 



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Doch stan.de sie ein _ mal stil_lc, 



dann 



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war's um sie ge - schehn_ kein And'.rer, als dcr sie fug.tc, bringt 



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die zer_stor-te zum Geh'n. 



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V.A. 1815. 



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musst'ich zum Mci - ster wandern, der wohnt am En.dc wohl weit, 



57 
cre.se. 

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wohl 



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drau.ssenjen-seits der Er - de, 




wohl dort, in der E . wig . keit!__ 



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Dann gab' ich sic ihm zu - ru - eke mit 




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dank . bar kind - li.chem Fleh'n: 



B Sieh' Herr, ich hab' nichts vcr 

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ben, sic blieb von sel - ber stehri 



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V.A.1415. 



58 



Nr.9. 



C. Hymnen und Gesange. 

Sangers Gebet. 

Oskar von Redwitz. 
HerrnGeheimen Regie rungsrath Dr. Franz Kugler 

hochachtungsvoll gewidmet. Op. 123 Nr l 



Componirt 1852 oder 63, erschienenl8fi6. 



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* (Mit vollem Portamento.) 





*J*"1 •- Till t-^l^-4- rlnv l_jn. <-■■#-•-. •- Ur»4 • >>nr-< LnU' J n la. t^m—. n r> nr > «n n L i-vi-i. 



dcr Du bist dcr Gei . ster Hort, was hab'_ _ ich Gro.ssesnoch gc. 

ein . zigWort aus Dei . ncmMund, und e . wig hin ist all' mein 




ffiU-. J -^ ^=^ E^^ ^ ^p^^ 



than,. 
Sang,_ 



dass Du mir gabst dcs Lie - . dcsWort? Teh 

wie voll auch sei mein Her _ _ zensgrund, wie 




yfe ^^ =g^--i ^= i 



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ha . be kei _ nenThcil da. ran. 
ich auch spannt dcr Har _ fe Strang. 



S^PH 



O Hcrr! wie sang' ich oh.ne 
O Herr! wie sang' ich oh_ne 






» 



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all' dieStun - den,da mein Lied_ mich auf zu Dei - nen Him 

trag> dieLieb' in vol . lcr Brust, ich sen* die Welt in Friih 




59 

con sentimento 



cresc. 






mein 
lings- 



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fur alL die Lust, die mir's be - schied, wie kann ich 



wcrd 1 fast cr-driickt von Lic.bes. lust,- 



doch ach! ich 



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dan _ ken Dir 
find' die Wor 



nug?_ 
nicht!_ 



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O Herr! wie sang' ich oh.nc 
O Herri wie sang' ich oh . nc 



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Dich? 



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drum den cit 



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len Stolz von mir, lass mir nicht kom - mcnNcid noch 



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dcr Dc _ muth San . ger-zier, lass 




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sin . genmich ohn'Un . ter.lass! 



O Herr! wic sang* ich oh _ ne 



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Dich? 



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mir, es ist__ 



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und sing! auf Er.den ichnicht 




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mchr, lass mich auch dort Dein San _ cer sein! Und 





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auf Er . den ich nicht mehr, 



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lass mich auch 







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dort DeinSan . ger sein, 



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lass mich auch dort, 

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ger _ sein! 





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V. A. ihi5. 



„ Zu dir, dem Weltenmeister." 



Ira (Jebetstoue 



Componirt 1862. Bus her unveroffentlicht. 
Bearbeitet yon F. H. Schneider. 

cresc. 



1. Zu dir, dcmWel . ten . mei _ ster, flammt ju . bel . voll der 

2. Was treu die Lie . be pfleg . te, es stand in dei . ner 

3. Im Son - nenschein, in Stiir . men hast du gar treu fur. 



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sang!. 
hut,_ 




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wacht. 



Va - ter al _ ler 
aus — dem Geist sich 
kannst das Werk be 



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Gei - ster sucht un - sers Her . zens heil . _ ger Dank. 

reg . te, schlug auf_ zu rei . ner, lich . . ter Gluth. 

schir . men, dein ist — die . Lie _ be, dein die Macht. 



=^}= ^llL=l 



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63 



Spirito santo. 

Baronin Emily von der Goltz. 
Seiner lieben Schiilerin Frau Geheimrathin Tee Schillow gewidmet. 

Op. 143. 
Componirt 1864, er achiene n 1868, 

Adagio, -r - "! . ^~"> M^hAlt 

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Nr.ll. I /- 



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Indes Siidcns heissen ZojicnBIumen giebt 



es_k6st_lich_ schon. / <p 

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64 



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unddcr frommeChristenwandVer andachts _voll 



die Blume pfluckt: 



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SpirLto san _ to ist ihr Na _ me, SpirLto san _ to, wci.chcr 
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Klangl SpirLto san _ to, Himmels_blu . me, 



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duf.te lieb-Iich mei_ncm 









V. A.iflis. 




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san . to, sonnum-strah -let, bliLhest rein wicein Ge - bet! 




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su -sser, lei . ser Frie . dens _ o _ dem, su _sser, lei -scr Frie - dens- 



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o _ dem, scho_ne Blu _ me,dichum _ wcht 







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Still in dei-nemwei-ssen Kel . che, SpLri-to 
tranquillo 




V.A.tfiir, 




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lei.se fliist.rc, SpLri-to san . to, 



lei . se flust.re, Spi.ri.to 



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V.A.isin 



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07 

Die Schneeflocke. 

R. Marggraff. 

Op. 63 Nr.l. 

A ., , . ,. .. . Componirt im.Januar 1837", er8chienenl838. 

Allegretto con nioito sentimeitto. 
grazioso 



Nr.12. 




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zit . ter . tc schr, und cs flirch . tc . te sich, Schnee 





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nc . lein, was scheu 



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V. A. 1815, 





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V.A.1K15. 



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Lie _ . bes _ kuss, 



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komm und em _ pfan - gc den 




V A. 1415. 



72 



Go . . eon . eruss! Mcin Stcrn-lcin. so schncll du zcr - ron _ ncn 




bist? die Lie. . be, ach! wah . ret nur klei ?™ . 





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V. A. IS 15. 



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73 



Der Lapplander. 

R. Marggraff. 



Allegretto agitato 



Op. 63 Nr.2. 
Componirt im,Januar 1837 u ,erschienen 1838. 

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Nr. 13. 




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sto . ber und ei . si - gen Wind, 



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Fcl - dcr gc.schwind, 



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hin stiirmt das Rcnn . thicr, o 





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dcin Huf . schlag mir so 




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V. A. 1X15. 



74 



licb . _ lich schallt! o halt! 




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Au . gc blinkt durchdic 




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Nc . - bel _ nacht, so hell f lammt nicht des Nord _ lichts 



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Prachtj es flim . mert ge . wal . tig und tauscht auch sehr 



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meer, das Nord . lichtmit 

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flammt wiedcr Licb . . stcn Blick! Hin - weg mei.ne Won _ ne, hin. 



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V. A. 1815. 



76 




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wcg_ mein Gliick! hin _ weg meine Won _ ne, hin . weg_ mein 



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Gliick! Im Bu . . sen 



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V. A. 1«I5. 



77 





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Lie . bcs - licht! ZumWal.de folg 1 ich,zum Wal.de dicht, dcm 



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Schnee ent _ scharr 1 ich das grii . - nc Moos, ich bring 1 es dir 



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78 



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dein Ge _ . weih kniipf ich _ mein Haar, dcLncr Fu sse Ge 



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stacc. crescendo 



dim. p "^~~" ' 



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rausch ver _ rath dich mir, dciner Hu _ fe Spu . rcn im Schncc . re 




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halt! Auch du cnt flic . hcst zum fcr . nen_ Wald! 




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Y A.1MI5. 



79 







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hicr_ und dort, 

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es schneit und stur . - met fort_ und — 

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fort, ach! hicr 



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wie dort! ach hicr wic dort! 



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80 



Wolkenbild. 

Lina Loper. 
Der Dichterin gewidmet 



Larghetto. 



Nr.14. 




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Es lag auf mei . ner Stirn einst ei . nc Wol 



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Brachauchcin Sturm hcrcin,brachauchein 



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her.cin, er konntc nim _ mcr, 

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V. A. 1815, 



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er konnte nim . mcr mit seinem 



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Hauch dieWol _ kc mir ver_ ja . 



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Adagio. 



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Andantino. 

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da kamst Du! Deinci 



Da kamst Du! da kamst Du! 




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Bli - . ckc hcl . 



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mir warmend in die 



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V. A. 1815. 




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al s lich-tc Trop . fen mir am Au . 



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V.A.181B. 



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„Motto. 
Lietf ichdoch das Schiine,Gute, 
Wie es aich aus Gott geataltet. 
Goethe? 



In die Feme. 

Hermann Kletke. 



83 



Componirt den 2T.Juli 1887, 
erchienen vermuthlich bald darauf. 



In sicli hingx'bender.sanfterBeweg-ung-, nichtzu lang-sam. 



Nr.lS 




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Spit . zender Ber 



- g e gltihn; mit e.wLgem Schnee die Gip . fel urn. 



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gliinzt, mit grunenden A\&Ldern die Thii 



ler umkranzt? Ach. 



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Fer . nesehnt sichmeinHerzf Ach, in die Fer 



ne sehnt sichmein 




V. A. 1811. 



84 



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Ach in denWaldern.so e _ wieerrun.kann still und heimlich dieLie . be 



wig grun,kann still und heimlich die Lie 



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nur der Mor . gensiehtsie, der A - bendschein, und die 




Lieb ist mit Lie . be so se 



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lig al.lein! Ach 



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Fer _ nesehnt sich meinHerz, ach, in die Fer _ . ne sehnt sich mein 






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V. A. 181C. 



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Herz! 



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Amstarren FeLsenbricht sich derNord, 



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fer . ne, da rau . schet 

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set das Meer, 



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V. A. 1816. 






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rau.schet und brau - set das Meer. A 




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brau set das Meer.Ach, — in die Fer . ne sehntsichmein 



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O konnt' ich zie . hen im Mor _ gen - roth, o hauch-te 



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V. A. 1815. 







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wigerTraum! Ach indie Fer _ ne sehntsich mein 




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Herz, ach in die Fer . ne 

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V. A. 1816. 



8b 




Trommel- Standchen. 

Moehrcke. (Mohricke?) 

Herrn Geheimen Regierungsrath Dr. Franz Kugler 
hochachtungsvoll gewidmet. 

Op. 123 Nr.2. 

Componirt 1862, erschienen 1S6C. 



Allegretto. 



Nr. 16. 




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V. A. 1816. 



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Wenn's auch un . erlaubt Nach - bars Oh . ren packt, klopft ihr_ 




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Her . ze nur mit im_ rech . tenTakt,dann schlag' ich,bis der Schla _ gel 



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V.A.181B. 




de knackt, dann schlag' ich,bis der Schla _ gel mii . de 






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O schonsteHir.tin, grollst duseh^ge 



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ru_higher,keinWolf beschleicht die Scha 



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V.A.181S. 



91 



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Driick' den La . denauf, wink' mir gu . teNacht; lei - se_ ruhr'ichdann, 





Pp^JSjj^^^ 



na . hersacht.und lausctf,ob nicht im Hof ein Spa _ her 




ritenuto 






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wacht, und lausch'.ob nicht im Hof ein Spa . her wacht. 

colla parte i a tempo 



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V. A. 1815. 



92 



,^Venn du warst mein eigen" 

Nach dem Schottischen von L.Th.Kosegarten. 



Nr.17! 



Andantino semplice. 

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Op.9H. IVNr.i. 

Componirt 1819, erschienen 1828. 
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innduwarstmein eige^wieliebwollt'ichdich haben! Wenn du warst mein eii 



eigen,un. 



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sag-lich liebwollt'ich dich h< 



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Dich hal . ten wollt' ich 




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hoch begliickt,fest,fest dich an mein Herz gedruckt,dich,dich, dieGott der 




cresc. 



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Wenn du warst mein ei.gen,wie liebwollt'ichdich ha.ben! Wenn duwarstm 






cresc. 



V. A 1816. 



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ei_gen,un.saglich liebwollfichdich ha _ ben! 

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dir gemein,drum musst du wohl von o.ben sein ! . Drum bitt ich,wollstdenDie . ner 

/Tn [a tempo] 



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dein mit hol.demBlick er _ la 



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Wenn duwarstmein ei_gen,wie liebwollt' ich dich ha .ben! Wenn duwarstmein 




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eLgen,un . sag.lichliebwollt'ichdich ha _ ben! 



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V. A. 1816. 



noch Gold, 



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Was an . dre wa . gen, wag' auch ich um dei.ne Gunst, 




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Wennduwarstmein ei_gen,wie liebwollfichdich ha.ben! Wenn duwarstmein ei.gen, un. 



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V. A. 1816 




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sag Jich lieb wollt'ichdich ha - ben! 



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Bis einst mein Le - bens 



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fa.denbricht,flammt mei . ne Lieb und en.digt nicht, bis ^ einst 



mein 



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Le . bens . fa . den bricht, 



werd' ich nur dich,. 



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V. A. 1816. 



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mein Le . bens . fa . den bricht.flammt mei.ne 



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Lieb und en . digt nicht, f lammt mei _ ne Lieb 



und en. digt 




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V A. 1816. 





Poco a poco in tempo I. 



Wennduwkrstmein ei -. gen, wie lieb wollt' ich dich ha . ben 




97 



dich. 



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AVennduwarstmein ei - gen, 



un . sag. lich lieb, un. 



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sag. lich liebwolltich dich ha . . ben! 



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V A.181G. 



D. Hebraische Gesange von Lord Byron. 

Heft I, Opus 4. 

Herodes Klage um Mariamne. 

Lord Byron, deutsch von Fr. Theremin. 




Nr.18 



Allegro assai agitato 

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Op. 4 Nr.l. 
Componirt 1823, erschienen 1826. 



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durf. ten's thun? 

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auf mein Geheiss ihr Blut . 



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Mein — Tod war's! denn ich se - he nun das 




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sel . be Schwert mir dro 



hend blit _ zen. 




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V. A. IN 15. 



102 




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und strebt 



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auch nach je . nen Sit . zen, wo.hindu oh ne mich ge . 

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ich wer.de nim . mer sie be . sit . zen. 



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V. A. 1*15. 



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die mich ver _ dammt 



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V.A.181B. 



105 



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und im . mer tG _ dtend wird die 



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Pein, selbst nie _ mals todt_ 



. meinHerz zer . na 




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gen, und im . mer 



ty- -V* ^ hi 

?ner wil . der wird die Pein, ach! me . mals 







cresc. 







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mein Herz zer . na 



-^fpa 




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V.A.ISI3. 



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106 



An den Wassern zu Babel. 

Lord Byron, deutsch von Fr. Theremin. 

Op.4 Nr.2. 
Componirt 1823, erschienen 1826. 

Larg-hetto dolente. % 



Nr.19. 



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1. An 

2. Den 

3. Die 




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Ba . by. Ions Was . sern ge . fan 

Strom sa _ hen trau _ rig wir wal 

Har _ fe wol . len wir han 



gen da 
len in 

gen hier 



wein _ ten wir, 

Frei - heit die 
ter_ die 



un 



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den _ kend den Tag, 

Fel . der__ ent . lang. 

Wei . den_ am Strand 



^zmkkmm 



da feind . li _ che Waf . fen er , 

Lasst ein Lied von Zi . on er . 

Frei bleib' sie mit ih . ren Gc 



s^ 



wB^mm 



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i s^s^s H 



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*&a. 



V. A. 1815. 



gen, da die ho -he Zi . on er . lag, 

len! so hiess es, ver- geb . li.cher Zwang! 

gen, o Zi . on, dein ein . zi . ges Pfand, 



^ MJJ^F 



und ih . re Toch . ter mit Ban 

Die Hand soil in Staub mir zer _ fal 

nie soll'n mit dess Ton sie sich men 




107 



^f J -^ 



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f-ftf^f— *=$*=? 



gen ver - 

len, ver . 
gen, der ver . 



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^fegsfefej^^^ 



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lie . ssendas hei .mi.sche Dach. 

nehmt ihr den hei . li . gen Klang. 

wii - stet das hei . li _ ge Land. 






w^m^mmMm 



m 



*#. 






V. A. 1815- 



108 



„War' ich wirklich so f alsch?" 

Lord Byron, deutsch von Fr. Theremin 

' Op. 4 Nr.3. 

Componirt 1828, erechienen 1826 

Allegro agitato ma sin* al fine poco a poco ritardando e dolente 



1. War' ich wirk.lichso falsch, als der Irr.thum es glaubt, was_ 



Nr.20. 



..*** xwt nua.uuiau iak^ii, dia uti irr . mum es giauDt, was_ 

2. Wenn der Bo - se nie siegt,dann mag Gott mit dir sein,wenn der 

3. Was ich gab f iir den Glau . ben, wo fand' ich's bei dir. Der__ 





m^mm 




^T^- rrr^fy- 



kam'von so fern'_ ich, der Heimath beraubt?was ent.sagt* ich dem Glauben nicht? 
Skla.ve nur sun _ digt,bist frei.lich du rein. Du sagst,dassauchdro . ben Ver. 
Gott,derdir Macht liess, be. zeu.get es mir. In ihmruhtmeinHerz und mein 




mMM 



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, dim. __ fit. P _ 



Dieswar* ge. nug, zu 16 - sen den auf uns ge . wor_ fe ~T nen Fluch. 

baruiungmirdrau- so leb' deLnem Glau.ben, ich ster.be ge _ treu. 

hof.fen_derSinn;mein Landundmein Le .ben, ich geb' es dir hin. 

— J p*a _, i , J J""1 n Pasas i i r i ■ — a tempo 

wmmm 




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ZumSchluss. r^± 



ritardando 



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V. A. 1815. 



109 



Alles ist eitel, spricht der Prediger. 

Lord Byron, deutsch von Fr. Theremin. 



Nr.21. 




Andante con maesta* 
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Op. 4 Nr.4. 

Componirt 1823, ertchienen 1825. 



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Es wa. ren Ruhm und Weis.heit mein, und Ju . gendund 



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V. A. 1815. 



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V. A.t>i 15. 



113 



Todtenklage. 

Lord Byron, deutsch von Fr. Theremin. 



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Nr.22. 



Fjarg-hetto. 
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Op. 4 Nr.5. 
Componirt 1823, erachiencn 1626. 
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den Tod erweicht nicht 






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V.A. 1«I5. 



116 



Nr.23. 



Thranen und Lacheln. 

Lord Byron, deutsch von Fr. Theremin. 
j Adagio 



Op. 4 Nr.6. 

Componirt 1823, erschienen 1826. 



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das an dem Him . mel noch verweilt, 



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V. A. 1815. 



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So hciltsolch La. chcln in dem 



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und liisst ihm ei . ncn Strahl zuriick, 



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V. A. 1*15. 



118 



Heft II, Opus 5. 

„Sie geht in Schonheit." 

Lord Byron, deutsch von Fr. Theremin. 
Adagio. 




Op. 5 Nr.l. 

Componirt 1824,erBchienenlu26. 



Nr.24.| 



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Sie geht in Schon_heit und crt_ zii . cket,wieNachts ein hei.tres Ster . nen 

Nichts darf vcmLicht,vomSchattcn schwinden,da _ hin wiird' auch die An . muth 

Der mil.de Reiz, der ihr be.schie_den,das La.cheln, das sich ihm ge 






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Der Schat _ ten und das Hcl . lc schmti . ckct ver.eint ihr 
die webt in ih-resHaars Ge _ win . den, dieleuchtct 
es spricht,dass in der Un . schuld Frie . den, in Eintracht 



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kiin.dcn: es sei ihr Wohn-sitz hold und 

nie_den,dass rei _ ne Lieb* ihr nur ge 
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bricht. 
rein, 
fiillt. 




119 



Jephtha's Tochter. 

Lord Byron, dcutsch von Fr. Theremin. 



Andante maestoso 



Op.5 Nr.2. 
Componirt 1824, eruchienen 1826. 




Nr.25.i 



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V. A. 1815. 



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kla _ gen,dem Heldenunddem Rich . ter nicht das Za . gen. Die gro _ sse 




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Istlangstdas Blut, das du mirgabst,ver - rau.chct,und die.ser 



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warb, und o, vergiss nicht, dass ich la.chelnd starb! 



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122 



Die wilde Gazelle. 

Lord Byron, deutsch von Fr. Theremin. 



Nr.26. 




Noh troppo vivace. 



Op.5 Nr.3. 
Componirt 1824, erachienen 1826- 



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Ga _ zel _ le, die sowild undschncllauf Ju -da's Bergen springt, und 

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du so luf . tig schwebst und ktihn, kann wohl dein Aug* vor Freu - den 



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an _ drcr Pu - sse Icich _tenTanz, auf 



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und ci . ncn hcl - lcrn Au , gen-glanz hat 




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nfM _ Hen. ho\ _ math !os Geschlecht.musst dort du je . dcnBaum. Er 



nei . den, hci . math-los Geschlecht,musst dort du je _ dcnBaum. 

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blcibt, in dem er Wur.zelnschlagt,und ziert dcr Wii - stcRaum. 



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124 



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dcnfest . gebannt, kann er nicht bliihn 



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Wir su . chen uns, des Lei . dcsRaub,ein 
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Grab in frem - der Welt; 



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es wird zu un _ srer Va . tcr Staub nicht 




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un . serStaub gesellt 



Zer stbrungsitzt und grinsctHohn auf 




dim. 

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Weint um Israel! 



125 



Largo 



Lord Byron, deutsch von Fr. Theremin. 

J Op.5 Nr.4. 

ftComponirt 1824,erschienen 1826. 



Nr.27. 



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1. Be.weint die, so ge.weint in 
wo ist fur diewun.den 




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Ba . bels Land! 
Fu - sse Ruh? 
und ver - bannt, 



Ju . da . a ist einTraum, der 
und wann stromt Zi . ons Lied uns 
wo gab' es Ru_he fern vom 




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Tem - pel schwandj dcr 

Freu - de zu? Wann 

Va . tcr . land? Der 

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heir, gen Har.fc Sai . ten sind ge . sprun.gc'n, ' Ab _ g6t.tersindaufGot.tcs 
wird dcr Ton, bei dem sonst vor Ent - zu . ckendas Herz uns schlug,unsnochein. 
Fuchssuchtsic im Bau, im Nest der Ra . be,derMcnsch im Haus, Is . ra _ el 



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2. Und 

3. Ihr 



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V. A. 1S15 



126 



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Mein Geist ist triib'." 



Lord Byron, dcutsch von Fr. Theremin. 



Nr.28.| 



Allegro. 

smaniosc 



Op.5 Nr.5. 
Componirt 1824, erschienen 1826. 



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Mcin Geist ist triib*; denTondcr Sai - 



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jctzt mcin wil - des Hcrz er - tragt, lass 




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in mci - ne Oh _ ren glei _ ten, von 



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sem Ton wird Hoff - nung blii . hen, die 




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Thra . nc, die das Au - ge hcgt, wird flic 




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Doch wild und ticf musstdu begin - - ncn, mit kci - ncm 




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Ton, — dcr freu . dig klingt, in Thra . nen muss_ mir 






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V. A. ihi:,. 



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bricht es, o.der schmilzt im Klan 



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V. A. 1615. 



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130 



Saul vor seiner letzten Schlacht. 

Lord Byron, dcutsch von Fr. Theremin. 



Nr.29. 



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Vivace e marziale. 



Op.5Nr.6. 
Componirt 1824, erschienen 1826. 



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KricgerundFeldherrn, cr . cilt mich derTod, weil icheuchfuhr- tc zum 

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Kam _ pfc fur Gott, nchmt nur des Ko - ni-ges Lei _ chc nichtwahr, 



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wiir - get und mor - det die fcind-li-cheSchar! 



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Du, der mir nach-triigt den Bo . gen undSchild, 




V. A. IS1G. 



131 



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diich - tcnSaul'sVol - kcr auf Flucht im Gcfild, streck mich im Au_gen_blick 




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todt vordichhinjincin seidasLos, dem sic schandlic hcnt - f lichn. 




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SohnmcincsHcrzcns,du K6.mgnachmir.Wur. dig dcsSccptersunddcsThrons seidicMacht, 






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o - dcrdcrTod, den uns bringct dieSchlacht. 




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V. A.1M5. 



132 



Heft III, Opus 13. 

Sanherifrs Niederlage. 

Lord Byron, deutsch von Fr. Theremin. 
Hebraische Ballade, vgl. II. Buch der Konige 19,** und Jesias 37, «. 



Allegro vivace e marziale. 
f rigoroso 



Op. 13 Nr.l. 

Componirt 1825,erschienen 1826. 



1. Es 
2.Dcnn der 
3. Und da 



^ 



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• 



kam dcs As . sy . rcrs ge . wal _ ti . gc Macht, die Co 
En . gel dcs Tod's kam mit Stur . mcs.ge.walt und_ 
licgt auch der Rcu - ter gc - strcckt auf der Au 1 , den__ 



Nr.30 




^pt=Ft 



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hor.tcn sieglanz.tcn in gol . dc. ncrPracht.und es blitz . ten die Spec . re, wie 
blies auf die Fein . dc ver - dcrb.lich und kalt. Und es ward nichtdcr Schla.fcn den 
Kost auf demHelm.auf den Brau . en den Thau. Und die Zel . te stehnschweigend.die 



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j-ju j, j>r^ p 



Jich Ju . da . a bc-spiilt. 



Ster.ncnlichtspiclt auf dem Mccr,wcnn es nilcht - lich Ju - da . a bc-spiilt. 
Au . ge mchrwach, und es hob sich noch cin - mal ihr Herz und es brach. 
Lan.zen in Rcihn, die Trom . pe . ten vcrstummt und die Ban . ncr al.lein. 




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V. A. 181R. 



133 



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'Wie r Blat . ter des Wal - des bei Friih.lings Er . 
Und es lag da mit of . fe.ncn Nu. stern das 
Und die Kla . ge dcr Witt .wen in As . surist 









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bliihn, clas_ Hccr mit den Ban. nern am A . bend er.schicn. Wie die 

Ross, durch die sich kein Wie - hern mchr freu - dig er.goss. Und — 

laut, und cs brc . chen die Tern . pel dem Ba .. al er.baut, und die 



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Blat . tcr des Wal . des, blast Herbst.wind da . her, so lag oh . nc 

kalt war scinSchaum.der das Gras noch be.sprcngt, wie — Schaum von dem 

hcid ni sche Macht, un - ge - trof . fen vomSchwert,ward wie Schnee vor dem 




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Le _ ben am Mor . gen das Hcer. 
Mccr, dcr am Fcl - sen. riff hangt. 
Blick des All - macht 1 . gen vcr.zchrt. 



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V. A. 1815. 



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134 



Nr.31 




Die hoh're Welt. 

Lord Byron, deutsch von Fr. Theremin 
Am Pianoforte allein oder auch von vier Sinpatimmen vorzutragen. q v <o m.. o 

Andante 



Componirt 1825, erschienen Ib^O. 

cresr. 






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1. O hotf. re Welt, lchrt uns dcr Schmerzdich 

2. Esmuss so sein, und es ist gut, dass 



cresc. 



sehn-suchtsivol.ler zu be 
wir an jc.nemStrande 



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empfangtuns 
wo vor uns 

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dort cin treu.es 
rollt die Tp.dcs 



cresc. 



rollt die To 



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Herz mit 
fluth und 



crtsc 



- chen 
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glci.chem 
noch am 



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EIick,doch oh_ne ZaTi 
fhehn_den Da.scin kle 



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dim! T — = =— F 




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ren, 
ben. 



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gc -griisstdann, 
O den - kct 







un . bc_tret_ne 
doch an je.ncs 




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Spha - ren, will . 
Le . ben, das 



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kom.men jetzt schon,Stcrbens 
un _ scr Hcrz uns wie.der , 






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wo, fern von 
mit ihm uns 



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Lcid, wir uns ver 
fe . ster zu ver 



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E _ wig . 

Was . ser 



dim. 



keit, in dci.nem 
trankt, und wo uns 





185 



Jordan's Ufer. 

Lord Byron, dcutsch von Fr. Theremin. 



Allegro sei'ioso. 



Op.13 Nr.4. 

Componirt 1826, erschienen 1826. 



Nr.32. 



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V. A. 1815. 



136 




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V.A.1M3. 



137 



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muss _ tc un . tergcttn! 




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V. A.1H1D. 



138 




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Blitz, deinDon . ner schal . lc, 







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dass aus dcs Sic . . gcrs 



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Hand derSpccr cnt 



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V. A. IMS. 



140 



„Wohin,o Seele, wirst du eilen?" 

Lord Byron, deutsch von Fr. Theremin. 



Maestoso, non troppo lento. 



Op. 13 Nr.5. 

Componirt 1825, erschienen 1826. 



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Nr. 33. 



Wo.hin, o See . le, wirst du ei . len.wenn nun der 




cresc 



f^t^^^^^pfe^^^ 



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Leibsinkt in das Grab? Du kannstnicht ster . ben,kannstnichtweiJen,der dunk.l 





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Staubfalltvon dir ab. Wirst du dann k6r . per.los dich he . ben, von 




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Stern zu Ster.nen, stu.fen.weis' ? Wirst du im ew' gen Rau me 

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gen Kau-me schwcben, ein 

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V. A. IN 15. 




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se_hendAug',das al _ les weiss? Ent.fes.selt, e . wig,nie ver_ al _tet,er_blicktsie, 



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sel.ber un.sicht _ bar, was in der Schop _ fungsichent _ fal_tet,was nun be _ 



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steht, und waseinst war; was ausschon langst ver.flossnen Jah . ren ver 



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dun.kelt un.sermGeistent-flieht, kannsie mit ei . nemBlick ge-wah-renjder^was ge 



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V, A. IS 15. 



142 



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Schop . fungWerk be _ gon, nen,dringt bis zum Cha . o* sie 



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nick, und zu noch un 



ge _ bor _ nen Son _ nen er . hebt sie 



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ih . ren Se.her, blick. Es schaui ihr Au _ ge, was wird wer, den, was 



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schwin-den in zu.kiinft'ger Zeit; es lo.schen Son. nen,bre.chen Er, den, sie 




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ru ht in ei . gner E - wig. keit. Frei ist sie, rein; der .ber 



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143 



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wun -den hat Furcht sie, Lie . be, Hoff.nung, Hass. Und tau.send 



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Jahr, 



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die schon ent . schwun.den, sie hat. ten Ei nes Ta . ges 



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un . be.schwingtfliehndie Ge - dan . ken durchs 



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All, wo.hin es will der Geist, der na.men . los 






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und son - der 

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Schran_ken schon Iangst ver.gass,was Sterbcn heisst. 







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V. A. 1815. 



144 



Die Sonne der Schlaflosen. 

Lord Byron, deutsch von Fr. Theremin 



Larg'hetto. 



Op.13 Nr.6. 
Componirt 1826 erechienen 1826. 



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Au . gen Son _ ne, 



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zit . ternd Licht, 



das durchdie Fin_sternis der Nach _ tebricht 



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und das er . hell . te Dun . kel bes 



ser zeigt, wie dir Er 




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in - ne.rungder Freu . de gleicht. 



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V. A. 1818. 



145 



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So scheint auch der ver.gang . nen Ta . ge Lust, 



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sie scheint, al _lein erwar_met nicht dieBrust. DemwachenKummerstrahltsie 






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wie ein Stern, 



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a.ber kalf, 



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hell, a_ber ach! so fern! 



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V. A. 18 15. 



146 



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Heft IV, Opus 14. 

Davids Harfe. 

Lord Byron, deutsch von Fr. Theremin. 

Am Pianoforte allein oder auch von vier Singstimmen vorzutragen. 

Op. 14 Nr.3. 
Ull DOCO adagio. Componirt 1826,erachienen 1827. 

p cresc. 



Nr.35. 



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1. O Har.fe, die des Gott_ge.lieb_ten Hand,des ko - nig.li - chen 

2. Es fei . er - te den E . wi -gen ihr Klangjihr Ton war sei - ner 



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San . gers, hat ge - schla 
gro . ssen Wer - ke — Spie 



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die, was die 
es horch. ten 







An . dacht In . nig . stes em 
froh die Tha . ler dem Ge 



pfand, auf den ge , weih - ten 
sang, die Ze . dern liess er 

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T6 - nen hat ge . tra_ gen, wie muss jetzt from.me Kunst deinSchweLgen 
hup . fen und die Hu . gel, und drang zu Gott auf der Be . geist . rung 




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Es ward Ge - mii . thern, die von 

Ver _ klun - gen ist er je - dem 



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V. A. 1815. 



147 




Erz, durch dich die un - ge - wohn . te Sanft . muth theu 
Ohr, von An . dacht nur und Lie . be noch ver - nom 



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dim. 



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er; es war kein Ohr so sturnpf, so roh kein 

men. Fur die . se bricht ihr ho - her Geist her . 

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cresc. 



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Herz, das nicht em 
vor in T6 . nen 



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pfand, nicht gltiht, von heil . gem 
Trau - men, die vom Him . mel 



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Feu 

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er; und machf_ger als sein Thron 

men, und die kein Ta . ges . licht 



ward Da . vids 
ent.flihrt dem 



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er, ward Da . vids 
zen, dem Herz der 



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er! 
men. 



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V. A. 1815. 



148 



Nr.36. 



S au 1. 

Lord Byron, dcutsch von Fr. Theremin. 



Y r ivace marziale. 






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Op.14 Nr.4. 
Componirt 1626,erechienen 1827. 
cresc. 



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1. Dein 

2. Die 

3. Dein 



Le . benschliesst, dein 
Frei . heit, die du 

Hel . den _ na _ me 



Ruhm be.gann-, dein 

gabst, ent.reisst auch 

ton 1 ent . lang, als 




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Volk, o_ 

dich dem_ To _ des 



theu . rer Held, 

los. 



Schlacht.ruf; ___ un _ sre Reihn. 



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er 

Dein 
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ziihlt im Lied,was 
ed . les Hel _*den 
dei . nem Fall sei 



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M-f-f- 



cresc. 



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du ge . than,wie 
blut zer . fleusstnicht 
der Ge . sang, so 



M^S^f =E£r =&= * =* 



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du ge . kampft im 

in der Er _ de 

dir die Jung _ frau'n 



Feld, 
Schoss. 
weihn. 



wie 
Es 
Die 



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V. A. 1815. 



1-19 



uns dein Muth den 
wall' in uns mit 

Kla . ge war kein 



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Sieg ge.wann, die 

dei _ nemGeist, der 

wurd'_ ger Dank, be 



Frei.heit her.ge . 
sich in uns er - 

weint sollst du nicht 




pJ?~J= 



cresc. 



ii ^Emmm^^ y^ i^prn 



stellt, 
goss, 
sein. 



wie uns dein Muth den Sieg ge _ warm, die Frei.heit her_ ge . 

es wall' in uns mit dei . nem Geist,der sich in uns er . 

die Kla . ge__ war kein wurd'_ger_ Dank, be . weint sollst du nicht 




, , cresc. *nf 






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Tr~n = ^^m 



stellt, 

goss, 
sein, 



die Frei _ heit her_ ge - stellt, die 

der sich in uns er . goss, der 

be _ weint sollst du nicht sein, be 



Frei _ heit her.ge - 

sich in uns er _ 

weint sollst du nicht 






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V. A. 1«15. 



150 



Jerusalem's Zerstorung durch Titus. 

Lord Byron, dcutsch von Fr. Theremin. 



Nr.37. 



Allegro assai,con abbandotio 



Op.14 Nr.5. 

Componirt 1828, erschienen 1827. 



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Von demBerg, wo zuJetzt nochdein Tem _ pel sichzeigt, da 



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schaut ichdich,Zi _ on,als Rom dichge-beugt.DeLner A _ bende letz _ terging 



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Den Tern . pel,meinHaus, wollt ich sehn noch ein . mal undver. 



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gass drobderKnechtschaftmein har - rendeQual.Dochdas Feu _ er nurschaut ich,vom 



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Tern, pel ge.nahrt, und die Fes . sel desArms,diemir Ra.cheverwehrt. 




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Sonn* ihn be_strahl_te mit schei_den_demLicht!Wie oft hat mich da nicht ihr 



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Schwinden ent.ziickt,wenndie Zin.ne des Tern. pels dem Aug' sie ent.riickt! 



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Der Hti.gel auchwar es, wo wie.der ich stand, nicht 



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ach.tenddesSonnenlichts,wic es verschwandO hatt' ich statt des . sen den 




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V. A. 1815. 



153 



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Blitz ausdenHohn undden Don _ nerdie Fein . de zer.schmet - tern ge.sehn.Doch 






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stets sei ent_wei _ hen.der Got . zendienstfern vondem Ort, der zufWbhnung ge 

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fal _ len_dernHerrn!So zer. streut und ver.ach . tet dein Volk auch rnag sein, An 



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be.tung, o Va.ter, sei dir nur al.lein! 



Adagio. 



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V. A. 1815. 



15-1 E 

Gesange des Hohenpriesters 
bei Jerusalem's Zerstorung 

nebst Stimmen der Juden, Romer, 
Christen und Geisterstimmen. 

G. Nicola i. 

[Das game Werk:] 

Seiner Majestat dem Konig von Preussen Friedrich Wilhelm III 
in tiefster Ehrfurcht vom Dichter und vom Componisten zugeeignet. 



Recit. HOHERPRIESTER (Bass). 

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Op. 30 Nr. 9 und aus Nr. 27. 

Componirt 1829,erschienen 1632. 

ClavierauBzug vom Componisten. 

Allegro. 



Nr.38.i 



Ihr S5h . ne A . brahams, seid ei . nig! 





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Von al _ len Sei-ten fliich.tet Ju .da sich nach Je . ru.sa.lem, 



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V. A. 1815. 



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dochblut'_ger Zwist bringt uns ge.wisse Schande! 




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V. A. 1815. 



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Un poco adagio 




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V A. 1X15. 



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dasswirKa-na _ an ge . sehn, lassdei.ne Va_ter.hKn.de wal . 



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ten,lass die.se Noth_ vor . ii . ber . gehn.lassdie.se Noth vor. 




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V. A. 1813. 



158 



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Gott A _ bra. hams, du Gottder Gna 




de? er . leuch^te dei_ne< 



er . leuch^te deLnes Vol _ kes Herz! 




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dass es der Siin.de sich ent . la - de 



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Angst und Schmerz,und ei.nig sei in Angst, in Angst und Schmerz! 



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V A. 1815. 



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AlIegTO. HOHKRPRIESTER 




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Geisterstimmen. 

Crave. 

Alt I u.II solo. 



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Sein Blut komnr u - bcr uns und un.sre Kin . der! 

Bariton solo. 

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#£ . „, " , , ;; Knr liriS und UI1_ SfC Kir 



Sein Blut komrrf u - bcr uns und un.sre Kin. 
^\ Grave. 



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V A. 1815. 



160 




Chor der Juden 
Sopr. Tempo I? 



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Chor der Romer. 
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nun wir Hcrrn des Ternpels sind! 



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nun wir Herrn des Tcmpcls sind! 



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9 sengt und brcn _ net und ver . schont nicht Wcib, nicht Kind! 



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N Sengt und brcn . net und ver . schont nicht Weib, nicht Kind! 




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A . braJmms! o wen_dc dieses Un . heil ab, 

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N Sengt und brcn _ net! 

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V. A. 1815. 




Tempo I? 



und Zions Tern -pel sci dcrGotzen blutlgcs Grab! 



162 






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Geisterstimmen. 
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isft mog_lich, so ge _ he die _ ser Kelch 

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Mcin Va_ ter, isfe m6g_lich, so ge _ he dic_ ser Kelch 

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von mir, 



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doch nicht wie ich will, 



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du willst! 



von mir, doch nicht wic ich will, son_dern wie du willst! 



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Chor der Juden 
Tempo I? 

















V. A. 1815. 



163 



Chor der Romer. 



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Zur Tcm . pel - burg An.to ni . a! der Tem . pel 



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stiir . ze in Ru . i ncn! mit curcm Blu te sollt ihr 



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Blu . te sollt ihr *uh . ncn, mit cu-rem Blu . te sollt ihr 



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V. A.1H15. 



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Raubt und mor _ det, sengt und bren . net! 



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Da - vids, schiitzt sein heilfees Haus! 




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Chor der Juden. 



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Gott A _ bra _ hams, du Hcrr der 
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Gott A - bra _ hams, du Hcrr der 



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Noth, gieb uns den Tod' 



Noth, gieb uns den Tod! 




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gc _ _ bens! Ju - .da soli cr 



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V. A. 1815. 



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voll. .en _ . dct schau ich knir.schend mem Gc . 






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Mcin Gott, mcin Gott! wa.rum hast du michver - las - sen? 
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168 



Chor der Juden. 
Tempo I? 




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Chor der Romer. 



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Tri . umph, Tri _ umph singt Ju.bcl _ lie _ der: es 



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Tri _ umph, Tri . umph, singt Ju 



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sicgt, es sicgt die Macht! 



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V. A. 1815. 



169 



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dcr dcs Tem . pels Pracht! 



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